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Die All-in-One-Postproduktion: Test DaVinci Resolve 16

Blackmagic hat den Funktionsumfang der Allround-Bearbeitungs-Software Resolve über die Jahre sukzessive erweitert und ausgefeilt: Zeit für einen ausführlichen Test.











Nodes nicht nur in Reihe, sondern auch parallel anwenden zu können, macht die Color-Seite zu einem sehr guten Werkzeug für die Farbkorrektur und auch für Effekte.

Effekte

Die Color-Seite bietet nicht nur umfangreiche Möglichkeiten zur Farbkorrektur, sondern auch viele Funktionen, die in die Kategorie Effekte fallen. Auch alle Effekte, die in der Cut- und Edit-Seite zur Verfügung stehen, können hier angewendet werden. Durch die Anordnung der Effekte in einem Node-Baum und nicht über Ebenen hat man viel weiter reichende Möglichkeiten, mit Farbeinstellungen, Effekten, Masken und Keys zu arbeiten. Wer sich an Fusion nicht heranwagt, kann auch hier ziemlich komplexe Effekte bauen.

Auch für Tracking und ….

…. Keying kann die Color-Seite hervorragend verwendet werden.

Die Open-FX-Effekte sind in allen Fenstern fast gleich, nur in Fusion gibt es einige Unterschiede, bzw. es gibt hier teilweise komplexere Optionen, um eine Aufgabe zu erledigen. Und einige Optionen gibt es nur in der Color-Seite. Dank des Trackers kann man das Entfernen von Objekten (Smart Fill) auch gut in der Color-Seite erledigen. Die meisten Effekte und Filter funktionieren aber auch gut in der Cut- und Edit- Seite.

Man kann die RGB-Kanäle jetzt getrennt ansehen, beispielsweise um festzustellen, wo es am meisten rauscht.

Sobald man Masken oder Keying benötigt, hat man die Wahl, ob man die Fusion-Seite oder die Color-Seite verwenden will. Keying und Masken mit Rotoscoping und Tracking sind zwar kein ausgewiesener Effekt, aber sie lassen sich hervorragend mit den Werkzeugen auf der Color-Seite bewerkstelligen. Wer also nicht die Zeit oder den Nerv hat, sich auch an Fusion heranzuwagen, der kann auch etwas kompliziertere Compositing-Aufgaben immer noch hier in der Color-Seite durchführen, beispielsweise einen sehr ausgefeilten Color- oder Luminanz-Key.

Die Denoiser-Optionen leisten bemerkenswerte Arbeit, aber die gibt es nur in der Studio-Version.

Die Filter, die Resolve bietet, sind weniger Effekte, sondern eher hilfreiche Werkzeuge zur Bildverbesserung. Es gibt zwar auch zahlreiche Effekte wie Lens Flares, Lightrays oder klassische Stilisierungen wie Wasserfarben oder Strickzeichnung, doch der Fokus liegt auf Filtern, mit denen man das Bild realistisch manipulieren und Fehler entfernen kann. Oft verbergen sich hinter einem Filter übrigens zahlreiche verschiedene Optionen. Alleine die Filter zur Bildoptimierung, die in der kostenlosen Version fehlen, rechtfertigen den Preis der Studio-Version. Beauty- and Face-Refinement ermöglichen eine Hautretusche, die schon nahe an die Möglichkeiten in Photoshop heranreicht.

Man kann Clips auf viele Weisen gleichzeitig ansehen, leider keine drei Clips nebeneinander.

Es gibt Filter, um tote Pixel zu beseitigen oder um Flickern und chromatische Aberration herauszunehmen oder einzufügen. Sogar die Keying-Möglichkeiten in der Color-Seite schlagen After Effects. Auch der Sharpen-Filter leistet schon bessere Arbeit als die Optionen hierfür in Premiere oder Final Cut Pro. Der Filter Grid legt einfach nur ein Raster über das Bild, so dass man Grafiken exakt positionieren kann.

Der Filter Analog Damage enthält unzählige Möglichkeiten und Presets, um analoge Farben, Fehler und Darstellungsglitches zu simulieren. Dazu gibt es noch ein sehr gutes Filmgrain. Wer weitere Effekte oder eine andere Titelsoftware benötigt, kann entweder auf einige der freien Open FX Quellen im Netz zurückgreifen oder die Effekte von Boris FX kaufen.

Seite 1: Eckdaten, Lite-/Studio-Version, Funktionsvielfalt
Seite 2: Media
Seite 3: Cut
Seite 4: Edit
Seite 5: Fusion
Seite 6: Effekte
Seite 7: Color
Seite 8: Audio
Seite 9: Deliver
Seite 10: Fazit

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Autor: Christoph Harrer, C. Gebhard, G. Voigt-Müller

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