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Adobe Premiere mit »Productions«

Ab sofort ist Productions in Adobe Premiere Pro verfügbar. Mit den neuen Tools des Productions-Sets soll es möglich werden, Projekte effizient zu verwalten oder Assets zwischen verschiedenen Projekten zu tauschen und zu organisieren.

Productions ist darauf ausgerichtet, größere Projekte besser verwalten zu können, sodass auch größere Teams gut an einem Projekt arbeiten können. Konkret wird es möglich, große oder komplexe Projekte in kleinere Pakete zu unterteilen. So kann zum Beispiel ein Team seinen Workflow um Reels und Szenen herum planen, Serien können nach Staffeln gruppiert werden, um einfacher auf einzelne Episoden zurückgreifen und Elemente wie Titelsequenzen oder Tonspuren herausschneiden und wiederverwenden zu können. Agenturen können zudem jedem Kunden eine Produktion zuordnen und dadurch schnell auf Assets aus bestehenden Projekten verweisen und diese abrufen.

Dank einer projektübergreifenden Medienreferenzierung lassen sich Assets innerhalb einer Produktion wiederverwenden, ohne Duplikate erstellen zu müssen.

Adobe Productions

Das neue Productions-Panel in Premiere Pro fungiert als Kommandozentrale.

Das neue Productions-Panel in Premiere Pro fungiert hierbei als Kommandozentrale, in der Workflows, die sich über mehrere Projekte erstrecken, verwaltet werden. Jedes Projekt, das zum Productions-Ordner hinzufügt wird, ist automatisch Teil der Produktion. Hilfreich: Gleichgültig, ob mit Mac oder Windows gearbeitet wird– alle auf der Festplatte gespeicherten Änderungen werden in Premiere Pro übernommen. Productions ist dabei gewissermaßen die Zentrale, die alle Dateien synchron hält.

Die Funktion »Project Locking« stellt sicher, dass niemand ein Projekt überschreiben kann. Kollegen haben dennoch weiterhin Zugriff auf ein Projekt und können Inhalte kopieren, wenngleich sie erst dann etwas ändern können, wenn der aktuelle Mitarbeiter fertig ist.


Patrick Palmer über Adobe Productions.

Alle Projekte innerhalb einer Produktion haben dieselben Einstellungen, einschließlich des Scratch-Speichers. Gerenderte Vorschaudateien stehen so allen am Projekt Beteiligen zur Verfügung – das sorgt für eine reibungslose Wiedergabe, so Adobe.

Jedes Projekt, das zum Productions-Ordner hinzufügt wird, ist automatisch Teil der Produktion.

Das Produktionsfenster bietet den vollen Überblick aller Projekte und zeigt , wer gerade an welchem Projekt arbeitet. So bleiben alle auf dem aktuellen Stand.

Auch an die Sicherheit wurde gedacht: Projekte und Assets bleiben im lokalen Speicher, nichts wird in die Cloud geladen – es sei denn, man entscheidet sich aktiv dafür. Wichtig ist aber, dass man bei Bedarf auch ganz ohne Internetverbindung arbeiten kann.


Adobe-Firmenvideo zu Productions.
Tutorial von Roman Lehmann

Roman Lehmann zeigt in seinem Tutorial die Funktionsweise von Productions.
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