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Praxistest: Canon R5 C

Die R5 C ist die kleinste EOS-Kamera, sie nimmt 8K-Videos und 45-Megapixel-Fotos auf. Sie ist stärker videoorientiert und hat auch keine Überhitzungsprobleme.





Canon, Kamera, R5 C, © Canon

Der Sensor mit 45 MP ist identisch wie der aus der R5.

Eckdaten

Schon die Daten der neuen Kamera versprechen aber zumindest mal ziemlich viel Gegenwert: Der Sensor mit 45 MP ist identisch wie der aus der R5 (Praxistest). Mit rund 700 g ist die R5 C übrigens nicht nur die kleinste EOS-Kamera, sondern auch die leichteste Kamera in Canons Cinema-Linie.

Canon, Kamera, R5 C, © Sas Kaykha

Durch den Lüfter kann die R5 C Raw ohne Unterbrechung aufnehmen.

Durch den Lüfter ist es jetzt bei der R5 C möglich, Raw ohne Unterbrechung aufzunehmen. In 8K bedeutet dies: Raw LT mit bis zu 60p bei rund 2,6 Gbit/s.

Canon, Kamera, R5 C, © Canon

Mit externer Spannungsversorgung gehen bei der EOS R5 C bis zu 60p in 8K.

Nutzt man nur den internen Akku, ist 8K-Raw bis 50p zu realisieren. 60p gehen nur in Verbindung mit externer Stromversorgung. Bei 8K-Raw kann man zudem bei 60 und 50p den Autofokus nicht nutzen, das geht im Vollformat-Modus nur mit Raw LT und externer Stromversorgung. Will man in 6K aufnehmen, muss man auf die S35-Einstellung zurückgreifen, hier gibt es dann Raw HQ, ST und LT.

Canon, Kamera, R5 C, © Sas Kaykha

Die Kamera kann mit bis zu 8K aufzeichnen.

Es gibt also die Option, mit Crop aufzunehmen. Hier sind der bereits erwähnte S35- als auch ein Super16-Modus zu finden, was das Adaptieren von APS-C-Objektiven ermöglicht.

Anzeige: Wise bietet passende CFexpress-Speicherkarten für die R5 C an.

Neben Raw, was besonders in 8K die Speicherkarte schnell füllt (mit einer 64-GB-Karte kann man in 8K und 50p ungefähr 4 min aufnehmen), besteht noch die Möglichkeit, in XF-AVC, All-I oder Long-GOP zu filmen, dies allerdings nur bis 4K.

Canon, Kamera, R5 C, © Canon

Es stehen diverse Raster und Format-Kombinationen zur Verfügung.

Will man ohne Raw mit bis zu 8K drehen, geht dies dann in HEVC 4:2:2, 10 Bit, allerdings nur mit Long-GOP. H.264, 4:2:0, 8 Bit geht bis 4K. Das alles dann in 25p — 50p sind ohne Raw erst ab 4K abwärts möglich.

Canon, Kamera, R5 C, © Canon

Die R5 C benötigt CFxpress-Speicherkarten. Mit einer 64-GB-Karte kann man in 8K und 50p ungefähr 4 min aufnehmen.

In 4K kann man auch den S&Q-Mode nutzen, mit Slowmotion bis zu 120p.

Canon, Kamera, R5 C, © Sas Kaykha

Im Menü kann man die Formate auswählen.

Canon, Kamera, R5 C, © Canon

In 4K geht Slowmotion mit bis zu 120p.

Insgesamt bietet Canon drei Raw-Varianten, HQ steht für High Quality, ST für Standard und LQ dementsprechend für Low Quality.

Canon, Kamera, R5 C, © Canon

Es stehen diverse Bildprofile zur Wahl.

Als Bildprofile sind Rec.709, HLG und auch Log3 an Bord. Der persönliche Wunsch des Testers wäre auch noch Log2 — vielleicht geht das mit einem zukünftigen Firmware-Update in Erfüllung.

Canon, Kamera, R5 C, © Sas Kaykha

Dual-Base-ISO ist auch in der R5 C verfügbar, hier liegen die Stufen bei 800 und 3.200.

Löblich, und bei vielen neuen Kameras zu sehen, ist die Darstellung des Shutter-Angles anstelle von Verschlusszeit. Somit bleibt die Verschlusszeit immer passend zur aktuellen Framerate. Steht der Shutter über diese Funktion auf 180 Grad, entspricht dies immer dem gewünschten Doppelten der Framerate. Das bedeutet, dass bei jeder Änderung der Framerate der Shutter immer den zweifachen Wert hat, egal welche Framerate man einstellt. Damit entfallen Umrechnungen und Verwirrungen.

Eine weitere Besonderheit gegenüber dem Vorgängermodell ist übrigens der 24-Hz-Modus, in dem man mit 24p filmen kann.

Dual-Base-ISO ist auch in der R5 C verfügbar, hier liegen die Stufen bei 800 und 3.200.

 

Canon, Kamera, R5 C, © Canon

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Autor: Sas Kaykha, (Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller)

Bildrechte: Sas Kaykha, Canon

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