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IBC2008: Filmscanner SteadyFrame von P+S Technik

Zur IBC2008 zeigte P+S Technik den Scanner SteadyFrame, der die preisgünstigere Digitalisierung von Filmbeständen erlauben soll. Dank kontinuierlichem, schonendem Transport soll SteadyFrame auch älteres, empfindliches Filmmaterial verarbeiten können. Andreas Dasser erläutert im Videoreport die Besonderheiten des Scanners.

Zum Abspielen des in diese Seite integrierten Videoreports klicken Sie bitte auf die Play-Taste im oberen Bildfenster. Falls Sie noch den passenden, aktuellen Flashplayer brauchen: http://www.adobe.com/de/products/flashplayer.

Alternativ steht am Ende des Beitrags ein M4V-Clip zum Download bereit – etwa für die Wiedergabe auf einem iPod.

Filmscanner, die hohe Bildqualität bieten, sind teuer: Sie kosten in der Regel mehrere Hunderttausend Euro, man kann auch problemlos eine Million dafür ausgeben. Das ist für viele Anwendungen zu teuer, besonders wenn es darum geht, Archivmaterial zu digitalisieren. Mit dem Scanner SteadyFrame bietet P+S Technik nun einen Scanner, der um die 100.000 Euro kosten und sich für die schonende Digitalisierung von 16- und 35-mm-Filmen verschiedener Filmtypen (Positiv, Negativ, Intermediate) und Bildformate (2-Perf, 3-Perf) besonders gut eignen soll, weil er auch geschrumpftes oder anderweitig angegriffenes Filmmaterial verarbeiten kann. Im Videoreport erläutert P+S-Geschäftsführer Andreas Dasser die Besonderheiten des Scanners.

P+S Technik hat bei der Konzeption des Scanners auf Vorarbeiten unter anderem von Kinoton (Filmtransport) zurückgegriffen und den Scanner nun bis zur Marktreife entwickelt. Eine Besonderheit des Scanners ist der kontinuierliche Filmtransport, der ohne Zahnrollen auskommt und somit besonders schonenden Transport auch angegriffener, empfindlicher Archivmaterialien ermöglicht. Für die Bilderkennung und den richtigen Bildstand sorgt eine Perforationserkennung.

SteadyFrame bietet laut Anbieter Auflösungen bis 2K und schafft derzeit eine Geschwindigkeit von 4,4 fps. P+S Technik weist aber darauf hin, dass diese Beschränkungen lediglich aus dem Kameramodul resultieren, die anderen Kompoenenten würden auch heute schon höhere Werte erlauben. Da SteadyFrame aber modular aufgebaut ist, können die Anwender von zukünftigen Weiterentwicklungen profitieren: Laut Hersteller ist es wegen des modularen Geräteaufbaus relativ einfach möglich, einzelne Module auszutauschen. Wird also schnellere und lichtempfindlichere Sensortechnik verfügbar, kann diese nachgerüstet werden, ohne das ganze Gerät austauchen zu müssen.

Als Lichtquelle nutzt SteadyFrame LEDs, die Bedienung des Scanners erfolgt per Touchscreeen.

Downloads zum Artikel:

M_IBC08_PundS_2.m4v

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Autor: red

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