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NAB2011: Jürgen Firsching über NAB-Messetrends und -Neuheiten

Die Messe-Highlights von DVE-Geschäftsführer Jürgen Firsching sind das file-basierte Quality-Control-System Aurora und die Speicherlösung Spycerbox Flex von DVS. Außerdem äußert sich Firsching zur Entscheidung Apples, Final Cut künftig nur noch direkt via Internet zu vertreiben und sieht darin einen Beleg für Apples Entwicklung hin zur reinen Consumer-Company.

DVE-Geschäftsführer Jürgen Firsching hebt die file-basierte Quality-Control-Software Aurora von Digimetrics, die DVE seit Anfang des Jahres vertreibt, als persönliches Messe-Highlight hervor. Aurora kann durch ein web-basiertes User-Interface in Mac-, Windows- und Linux-Umgebungen eingesetzt werden. Die Prüfgeschwindigkeit für SD-Material ist dabei zwei bis fünf Mal schneller als Realtime — HD-Material wird in Echtzeit (oder schneller) geprüft. Dabei wird nicht nur die CPU genutzt, sondern zusätzlich die GPU in die Arbeitsprozesse einbezogen.

Eine weiteres Produkt im DVE-Vertrieb ist Smoke on Mac. Aufgrund der Oberfläche, die für Mac-Anwender ungewohnt ist und teilweise auch als unverständlich empfunden wird, macht Firsching hier allerdings kein großes Vertriebspotenzial aus. Firsching gibt zudem zu Bedenken, dass sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen bei Apple hier durchaus die Frage stelle, ob der Mac noch die richtige Plattform für dieses Produkt sei.

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Jürgen Firsching, einer der beiden Geschäftsführer von DVE, äußert sich im Video unter anderem zu Apples Abkehr vom Profimarkt und über die Messe-Highlights Aurora und DVS Spycerbox.

Dass Apple bei seinem abseits der NAB, aber zur gleichen Zeit in Las Vegas abgehaltenen »Super Meet« ankündigte, die nächste Final Cut-Version stark an iMovie anzulehnen und künftig nur noch über den App-Store zu vertreiben, stößt bei Firsching auf großes Unverständnis und Ablehnung. Damit dürfte der DVE-Geschäftsführer keineswegs alleine sein: viele Händler haben in den vergangenen Jahren engagiert daran gearbeitet, Apple mit Final Cut im Profimarkt zu etablieren. Jetzt, wo Final Cut nicht zuletzt dank des Einsatzes vieler Händler und Systemhäuser im Postproduktionsbereich, wie auch bei vielen Sendern in den Newsrooms vertreten ist, macht Apple allerdings die Tür zu und vertreibt Final Cut nicht mehr als Boxversion— damit sind die Händler ausgeschlossen. Firsching ist sich allerdings sicher, dass der Markt sehr schnell Alternativen finden werde. Aus seiner Sicht ist Apple ganz klar auf dem Weg zur reinen Consumer-Company.

Stereo-3D-Technologie ist für Firsching »da« und insbesondere in der Postproduktion mittlerweile auch gut integriert. Als weiteres Messe-Highlight nennt Firsching Spycerbox Flex von DVS: Fünf Ströme in 2K in so einer kompakten Box zu verarbeiten, ist eine echte Leistung, so Firsching.

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Autor: red

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