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IBC2012: Brevity — file-basierte Video-Transkodierung und -Übertragung

Mit Brevity können Videodateien kleingerechnet und somit rasch übertragen werden. Transcoding in mehrere Formate ist im gleichen Arbeitsschritt möglich. Das System nutzt die Rechen-Power von GPUs, profitiert somit von der raschen Entwicklung in diesem Bereich und erreicht hohe Kodiergeschwindigkeiten. Andreas Martin von Media Logic stellt das System im Videoreport vor.

Wer größere Dateien übertragen will, der wird sie in der Regel vorher zippen. Was im normalen Büroalltag gang und gäbe ist, das soll künftig auch im Videobereich möglich sein: Mit Brevity, einer Lösung für file-basierte Video-Transkodierung und -Übertragung, können Videodateien kleingerechnet und rascher übertragen werden. Für eine zusätzliche Beschleunigung sorgt neben der reduzierten Dateigröße die Tatsache, dass Kodierung und Übertragung nicht sequenziell nacheinander erfolgen, sondern mit geringem Zeitversatz parallel ablaufen. Zudem ist es mit der Lösung möglich, die Videos im selben Arbeitsschritt in verschiedene Formate zu transkodieren und an mehrere Empfänger zu versenden. Das spart ebenfalls Zeit und ist auch wesentlich komfortabler, als die Clips zuerst in verschiedenen Formaten ausspielen und dann nacheinander übertragen zu müssen.

Man kann also mit Brevity unabhängig vom vorliegenden Material dafür sorgen, dass am Zielort möglichst rasch Dateien im dort gewünschten Format vorliegen. Natürlich kann Brevity dabei nicht jedes erdenkliche Quell- in jedes erdenkliche Zielformat wandeln, es steht aber schon jetzt eine stattliche Liste von Formaten und Wrappern zur Verfügung, die weiter ausgebaut werden soll (siehe letzte Grafik).

Andreas Martin von Media Logic stellt Brevity im Videoreport vor.

Damit das Ganze entsprechend flott abläuft, setzt Brevity auf die Nutzung der Grafikprozessoren (GPUs) die können entweder in einer separaten Hardware-Box sitzen, die es in zwei Baugrößen gibt, aber auch im mobilen Betrieb mit einem Gamer-Laptop von Dell sind mit der GPU-optimierten Software rasche Ergebnisse möglich.

Videodateien kann Brevity in verschiedenen Varianten übertragen: Wer ganz sicher gehen und maximale Qualität übertragen will, der wählt die mathematisch verlustfreie Methode Data Warp, die alle Datentypen überträgt und durch das MD5-Prüfsummenverfahren höchste Sicherheit bietet. Dieses Verfahren entspricht am ehesten dem Zippen von Dateien und bringt eine zwei- bis achtfache Beschleunigung der Übertragung. Raw Warp nennt Brevity einen Modus in dem sich nur Raw-Videodateien übertragen lassen und der das Datenvolumen auf ungefähr ein Fünftel reduziert wodurch sich der Übertragungsvorgang noch weiter verkürzen lässt.. Wenn es aber um möglichst kleine Dateien und hohe Übertragungsgeschwindigkeit geht, dann ist das optisch verlustfreie Verfahren Image Warp das Mittel der Wahl, mit dem laut Hersteller eine bis zu 30fache Beschleunigung der Übertragung möglich ist.

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Autor: red

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