Branche: 31.01.2008

Pictorion Das Werk postproduzierte »Keinohrhasen«

»Keinohrhasen« wurde von April bis Mai 2007 in Berlin gedreht. Bereits ein halbes Jahr später war die Postproduktion abgeschlossen und Til Schweigers Film auf 35 mm ausbelichtet.

Dem Regisseur Til Schweiger war es wichtig, schon während des Schnitts mit einer farbkorrigierten Version des Materials arbeiten zu können. Demzufolge wurde der Look frühzeitig bei den »Daily Rushes« festgelegt. Da der Schnitt parallel zum Dreh stattfand, konnte bereits einen Monat nach Drehschluss mit der VFX-Bearbeitung einzelner Szenen begonnen werden.

Das VFX-Team von Pictorion hat unter anderem beim Einsturz eines Glasdachs zusätzliche 3D-Glassplitter eingesetzt, den Durchbruch einer Mauer stabilisiert und mit computergenerierten Steinbrocken ein Auto nachträglich demoliert. Natürlich ist auch die junge Anna unbeschadet davongekommen, als sie im Film einen schweren Magnet vor die Zahnspange geworfen bekam.

Im September konnte der DI-Prozess mit dem kompletten 2K-Scanning der ausgewählten Szenen von »Keinohrhasen« begonnen werden. Ab Oktober folgte die Online-Bearbeitung, dann die finale Farbkorrektur und die Ausbelichtung auf 35-mm-Filmmaterial per Arri Laser.

Autor
red

Bildrechte
Barefoot Films, Warner Bros.

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