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ARD ruft zum Dokumentarfilm-Wettbewerb auf

Die ARD lädt zu einem Dokumentarfilm-Wettbewerb ein: Gesucht wird ein dokumentarisches Highlight für einen 90-min-Sendeplatz im Ersten. Preisgeld: bis zu 250.000 Euro.
ARD, Logo

Die an dieser ARD-Initiative beteiligten Sender zahlen bis zu 250.000 Euro.

Bereits zum achten Mal lädt die ARD zu einem Dokumentarfilm-Wettbewerb ein: Gesucht wird ein innovatives Filmprojekt, das ein politisch und gesellschaftlich relevantes Thema aufgreift, einen klaren Bezug zu Deutschland hat und auch internationale Relevanz besitzt. Als dokumentarisches Highlight wird es dann realisiert und erhält einen Sendeplatz im Ersten. Produzenten mit Sitz in Deutschland sind aufgerufen, ihre Konzepte und Ideen bis zum 13.09.2019 einzureichen. Dabei sollen sie ein aussagekräftiges Exposé ihrer Idee entwickeln — das schließt ausdrücklich Fragen der filmischen Umsetzung, der Marketing-Strategie und der Finanzierung mit ein.

Dokumentarfilm-Wettbewerb, Preisverleihung Top of the Docs, © rbb / Thomas Ernst

Die Preisverleihung des Dokumentarfilm-Wettbewerbs »Top of the Docs« der ARD des Jahrgangs 2018/2019. Von links: Sonia Otto von Indi Film, Regisseur Jens Becker, Produzent Dietmar Ratsch und ARD-Chefredakteur Rainald Becker.

Die Einreichungen werden von einer Jury begutachtet. Fünf ausgewählte Projekte werden dann bis spätestens 02.10.2019 offiziell eingeladen, ihre Konzepte und einen aussagekräftigen Trailer öffentlich zu präsentieren. Das wird im Rahmen des 62. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm am 30.10.2019 stattfinden. Der Gewinner des Wettbewerbs wird dann bei der ARD-Veranstaltung »Top of the Docs« während der Berlinale 2020 in Berlin bekanntgegeben.

In der ARD-Pressemitteilung lautet es weiter: »Wir wünschen uns einen Film, der herausragt durch tiefgründige Recherche, exklusive Zugänge und eine außergewöhnliche, neuartige und kreative Handschrift. Der Film sollte eine Länge von 90 Minuten haben.«

Die an dieser ARD-Initiative beteiligten Sender ermöglichen die Realisierung des Gewinner-Projekts mit einer Summe von bis zu 250.000 Euro (brutto). Für darüber hinausgehende Herstellungskosten ist der Einreichung ein Finanzierungsplan beizufügen. Vorschläge, die bereits einem oder mehreren ARD-Häusern zur Prüfung vorgelegen haben, werden von diesem Wettbewerb ausgeschlossen.

Die Jury, besteht aus programmverantwortlichen Vertretern und Vertreterinnen der beteiligten Rundfunkanstalten wird unter Leitung des ARD-Chefredakteurs Rainald Becker zunächst über die Teilnehmer der Präsentation in Leipzig und schließlich über den Sieger entscheiden.

Weitere Infos zu diesem Dokumentarfilm-Wettbewerb finden Sie hier.

Bildrechte: rbb / Thomas Ernst

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