Ausbildung, Virtual Reality: 19.08.2021

Filmnachwuchs zu Gast in der Hyperbowl

Das virtuelle Produktionsstudio Hyperbowl auf dem Messegelände München präsentierte sich Studierenden der HFF München.

©Marc Müller
Filmnachwuchs zu Gast in der Hyperbowl.

Im Juli 2021 öffnete das virtuelle Produktionsstudio Hyperbowl seine Türen für den Filmnachwuchs. Julian F. Krueger, Director Virtual Production (DVP), Hyperbowl, gab 20 Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) und ihren Professoren Marcus H. Rosenmüller und Jürgen Schopper exklusive Einblicke in die Film- und Eventproduktion mit riesigen LED-Leinwänden und virtuellen 3D-Inhalten. Die Hyperbowl hat seit Produktionsstart vor einem Jahr über 30 Projekte für große Marken wie Audi, Mercedes Benz, Milram, Amazon oder Aldi umgesetzt. Damit verfügt das virtuelle Studio in der Messe München europaweit über die meisten realisierten Kundenprojekte im Bereich der Werbeproduktion.

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Das Hyperbowl-Team setzt auf Nachwuchsförderung.
Eine Lehrstunde in Zukunfts-Technologie und Kreation

Wie werden digitale Bilderwelten so realitätsnah wie möglich erschaffen? Das Hyperbowl-Team setzt auf Nachwuchsförderung und beantwortet den Studierenden des Studienschwerpunkts VFX/Visual Effects an der HFF München ihre Fragen rund um die Zukunfts-Technologie.

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Das 360-Grad-Studio mit einer Video-Leinwand besteht aus einer rund 500 m² großen hochauflösenden LED-Fläche.

Beeindruckend ist für die Studierenden schon allein das Setting: 360-Grad-Studio mit einer Video-Leinwand bestehend aus einer rund 500 m² großen hochauflösenden LED-Fläche. »Wir haben im vergangenen Jahr viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Das reine technische Know-how macht noch lange keine qualitativ hochwertige Produktion aus. Der entscheidende Faktor sind die Kreationsprozesse und die können wir inzwischen richtig gut, das spiegelt sich auch in der Qualität unserer zahlreichen Kundenprojekte wider«, sagt Julian F. Krueger, DVP Hyperbowl.

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VFX-Professor Jürgen Schopper.

VFX-Professor Jürgen Schopper sieht die Exkursion als wichtigen Praxisbaustein zu den Lehrinhalten der Hochschule: »Der persönliche Kontakt und Austausch unserer VFX-Studierenden mit kreativen und technischen Vertretern der Branche ist ein wichtiger Teil im Prozess des Auf- und Ausbaus des Studienschwerpunkts VFX an der HFF München. Die Echtzeit-Aspekte von Virtual Production sind dabei technisch wie konzeptuell besonders spannend. Besonders attraktiv war es, dass die Studierenden schließlich selbst in der Hyperbowl agieren und Einblicke in z.B. das Kamera-Tracking-System, oder die Real-Time-Game-Engine-Anbindung dahinter gewinnen konnten.

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Erfolgsregisseur und HFF-Professor Marcus H. Rosenmüller zeigte sich begeistert und ist offen für eine Realisierung zukünftiger Projekte in der Hyperbowl.

In diesem zukunftsweisenden Bereich ergibt sich eine neue und inspirierende Verbindung von Kamera-, Licht- und Studiotechnik, Real-Time-Game-Engines sowie AR-/VR-Tools, die Prozesse und Workflows im Storytelling und in der Filmherstellung teilweise neu definieren werden. Mein Dank gilt dem gesamten Team der Hyperbowl für diese nicht alltägliche Exkursion.«

Start im März 2020

Die Firmen NSYNK, TFN, Acht haben die coronabedingte Auftragsflaute im vergangenen Jahr genutzt, um eine lang gehegte Idee in die Tat umzusetzen: ein virtuelles Produktionsstudio, um ortsunabhängig, flexibel und gleichzeitig coronakonform Filme, Events, Keynotes oder Musikvideos produzieren zu können. Mit der Gründung im März 2020 ist die Hyperbowl die erste Virtual Production Agentur am deutschen Markt. Die Hyperbowl wurde im März 2020 gegründet und blickt im Juli 2021 bereits auf über 30 Projekte innerhalb eines Jahres zurück. 

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