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Studio 4 bei RTL: Vorzeigeprojekt für integrierte Broadcast-Technologie

Im neuen Greenscreen-Studio von RTL integrierte KST Moschkau Automationstechnik von CamBot, Pedestals von Blackcam, Kairos von Panasonic und Virtualität von Zero Density.


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Linda Mürtz moderiert das RTL-Magazin »Explosiv«.

Seit Ende Januar sendet RTL aus dem neuen Studio 4 Sendungen wie »Explosiv« und »Exclusiv«. Das neue Studio ist Teil der IP-Strategie von RTL.

Paul Hering, Ressortleiter Studioproduktion bei RTL News, erläutert, dass die Technik bei RTL immer wieder sehr schnell auf neue Situationen reagieren müsse, etwa auf den Zukauf neuer Sportrechte. »Dann müssen wir meist sehr zügig die Technik für die neuen Formate bereitstellen und sehr agil sein. Unsere IP-Strategie ist deshalb so ausgelegt, dass wir flexibel auf die verschiedenen Anforderungen reagieren und unter anderem beispielsweise jede Regie mit jedem Studio verbinden können.«

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Axel Moschkau, Geschäftsführer KST Moschkau.

Technischer Partner bei der Neugestaltung der Studios ist KST Moschkau. Der Systemintegrator und Hersteller aus Düren gilt als Experte im Bereich Automation und Virtualität und hat sich mit vielen Projekten im Highend-Corporate- und Broadcast-Bereich einen Namen gemacht.

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Paul Hering, Ressortleiter Studioproduktion.

Paul Hering sagt über die Zusammenarbeit: »Mit KST Moschkau haben wir einen Partner gefunden, der uns eine Gesamtlösung bieten konnte, die wir zuvor schon in Teilen im KST-Innovationszentrum in Düren testen und evaluieren konnten. Gemeinsam haben wir die Lösung weiterentwickelt und auf Wünsche von uns angepasst. Dabei haben wir von der Erfahrung, die Moschkau schon in vielen anderen Projekten sammeln konnte, stark profitiert.«

Warum überhaupt automatisieren?

Die Anforderungen an moderne Fernsehproduktionen steigen kontinuierlich: Immer kürzere Produktionszyklen, wachsende Formatvielfalt und die Notwendigkeit, flexibel auf aktuelle Ereignisse reagieren zu können, verlangen nach neuen technischen Lösungen.


Paul Hering, Ressorleiter Studiotechnik bei RTL, erläutert, wie der Sender mithilfe von CamBot-Automation, Blackcam-Pedestals, Mosart und Unreal Engine die Zukunft der TV-Produktion gestaltet.

Für RTL bedeutet das, bestehende Prozesse zu hinterfragen und die Studiotechnik auf ein zukunftsfähiges Fundament zu stellen. Ziel ist es, mit einer harmonisierten, IP-basierten Infrastruktur schneller, effizienter und vernetzter arbeiten zu können – ohne dabei auf gestalterische Qualität oder kreative Freiheiten zu verzichten.

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Am Hauptstandort in Köln soll Technik von RTL und ntv harmonisiert werden.

Automation ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Weg, Ressourcen gezielter einzusetzen, Mitarbeitende zu entlasten und technologische Innovationen wie Virtualität und präzise Kamerafahrten zuverlässig in den Produktionsalltag zu integrieren.

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Felix Moschkau, CTO von KST Moschkau. 

Die Harmonisierung und Modernisierung der Technik bei RTL und ntv bringt auch Veränderungen im Arbeitsalltag mit sich – mit vielen Vorteilen:

»Wir müssen nur noch ein System und nicht mehr zwei Systeme warten, können bei Havarien flexibler reagieren, und unsere Spezialisten können ihr Know-how besser ausbauen, weil sie sich auf eine einheitliche Systemlandschaft konzentrieren können«, so Paul Hering.

Automation mit CamBot.system

RTL hat sich für die Um- und Neugestaltung mehrerer Studios im Sendezentrum in Köln für die modulare Studio-Automation CamBot.system von KST Moschkau entschieden.

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RTL hat sich für das CamBot.system von KST Moschkau entschieden.

Es ermöglicht u.a. automatisierte Kamerabewegungen im Studio. Mit dem System können beliebig viele Bewegungen und Voreinstellungen gespeichert werden, die präzise und beliebig oft wiederholt werden können. Zentral ausgelegt, übernimmt die CamBot-Automation die vollautomatische Kontrolle von diversen robotischen Pedestalen und Kamera-Schienensystemen von KST-Partner BlackCam-Robotics.

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CamBot ermöglicht automatisierte Kamerabewegungen im Studio

Das hat den Vorteil, dass allgemeine Vorgaben fürs System über alle Sendungen hinweg gleich sind und die Spezifikationen für einzelne Sendungen dann individuell in CamBot gespeichert werden.

Ein zweiter wichtiger Aspektist die Rechtevergabe bei CamBot, die es ermöglicht, für Admins und User ganz unterschiedliche Parameter zu definieren.

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Robotische Pedestals und Kamera-Schienensystemen von KST-Partner BlackCam-Robotics …

Für Operator kann so eine Oberfläche bereitgestellt werden, die besser auf deren Bedürfnisse eingeht und nicht zu viele Möglichkeiten bietet. Für die Kameraleute, die hingegen die Kamerabewegungen programmieren, oder auch für die Lichtsteuerung gibt es entsprechend die umfangreichere Admin-Oberfläche.

Durch den Einsatz von CamBot kann RTL auch seine Mosart-Automation entschlacken. Paul Hering erläutert:

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… werden vollautomatisch von CamBot gesteuert.

»Wir benutzen als Regie-Automationssystem Mosart und haben die Möglichkeit, mit CamBot einzelne Aspekte der Automation aus dem Mosart-System herauszunehmen und über CamBot abzuwickeln. Das heißt, ich habe ein vereinfachtes Automationssystem Mosart, und die formatspezifischen Anforderungen werden getrennt davon in CamBot abgebildet. Das sind zum Teil die Ansteuerungen der Unreal Engine bzw. Zero Density, aber auch Komponenten wie Licht werden über CamBot angesteuert und automatisiert.«

Seite 1: RTL Greenscreen-Studio, CamBot-Automation, Video Paul Hering
Seite 2: Neue Systeme, Zero Density, Video Felix Moschkau
Seite 3: Panasonic Kairos, Blackcam, Perspektiven, Video Axel Moschkau

 

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Autor: Christine Gebhard

Bildrechte: Nonkonform

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