Unternehmen: 10.07.2001

Auf Sendung: einstein.tv

einstein.tv geht mit Hilfe von IBM-Technologie auf Sendung.

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Der neue Wissenschafts- und Technologie-Sender einstein.tv entwickelte gemeinsam mit den Herstellern Sagitta und IBM ein Sendesystem für sein Spartenkanal-Angebot, das in Form digitalen Fernsehens aber auch im Internet verbreitet werden soll. Das Angebot richtet sich speziell an den deutsch- und englischsprachigen Markt.

Das Sendesystem besteht aus einem Dateiserver und zwei Produktionsservern, deren Kapazität an den jeweiligen Sendebedarf angepasst werden kann. Ein Software-Modul steuert dabei die Ausspielung, während ein weiteres Software-Modul dafür sorgt, das benötigte Programmmaterial auf den Server zu spielen. Die eigentlichen Programminhalte sind auf einem Bandrobotersystem archiviert (IBM Linear Tape Open, LTO). Via SAN werden diese Inhalte ausgetauscht, bearbeitet und dann dem Sendesystem für die Ausstrahlung übergeben.

Die IBM Content Manager Datenbank verwaltet innerhalb dieses Arbeitsprozesses Video-, Audio- und Text- sowie weitere relevante Daten und ist zudem in der Lage, Kopien der Programminhalte in Low-Res-Qualität bereit zu stellen. Die einzelnen Sendesysteme von einstein.tv sind über Standleitungen verbunden und lassen sich von einem zentralen Arbeitsplatz aus überwachen.

Hinter dem Sender einstein.tv steht Einstein Consulting, ein Unternehmen, das im Oktober 2000 als Geschäftszweig der Einstein Channel gegründet würde.

Autor
red
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