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Insolvenz-News zu Dimetis, Pik, Posthouse

Die Dimetis AG hat Insolvenz angemeldet, wird aber als verkleinerte GmbH weiter existieren. Pik hat Insolvenzantrag gestellt und arbeitet an einem Sanierungskonzept. Equipment und Geschäftsbetrieb der insolventen Posthouse AG sollen von Optix aus Kanada übernommen und fortgeführt werden.
B_0303_Dimetis_AltrockEckhard Altrock von Dimetis: »Wir werden das Unternehmen refokussieren und in Teilen neu ausrichten.«

Das Systemhaus Dimetis AG hat schon vor einigen Wochen Insolvenzantrag gestellt, nun gaben Bereichsleiter Sales und Marketing Eckhard Altrock und Vorstand Joachim Kniesel ein Konzept zur Fortführung des Geschäftsbetriebs bekannt. Mit reduzierter Mannschaft und Fokus auf den IT-Bereich wird es weiter gehen und zwar im Rahmen der schon parallel zur Dimetis AG existierenden Dimetis GmbH. AG-Vorstand und GmbH-Geschäftsführer Joachim Kniesel: »Wir haben in der momentan schwierigen Marktsituation vorsichtig agiert und frühzeitig Insolvenzantrag gestellt, um alle Chancen zu wahren, den Geschäftsbetrieb fort zu führen. Die Weichen hierfür sind gestellt.« Eckhard Altrock, erst kürzlich zu Dimetis gewechselt (siehe Personalie hierzu), führt aus: »Wir werden das Unternehmen refokussieren und in Teilen neu ausrichten. Leider musste Dimetis die Mannschaft reduzieren, aber wir denken, dass wir mit dem neuen Geschäftsmodell das Optimum für alle Seiten erreichen werden.«

Das Berliner Systemhaus Pik (Partner Ingenieure für Kommunikation Fernseh- und Tonstudiotechnik GmbH) musste Insolvenzantrag stellen. Geschäftsführer Rainer Herting arbeitet derzeit an einem Sanierungskonzept, um das Unternehmen in der einen oder anderen Form weiter betreiben zu können.

Nach der Insolvenz scheint es nun beim Posthouse in Hamburg doch weiter zu gehen. Das kanadische Postproduction-Unternehmen Optix will offenbar Equipment und Geschäftsbetrieb übernehmen und die modern ausgestattete Hamburger Facility in einen weltweit operierenden Verbund von Post-Häusern einbinden. Schon jetzt führt die eigens gegründete Auffanggesellschaft Optix International (Hamburg) GmbH die Projekte der Posthouse-Tochter Posthouse Ltd. in Neuseeland weiter, die ja in die »Herr der Ringe«-Postproduction involviert ist. Optix-Mitarbeiter sind derzeit in Hamburg vor Ort und wollen gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter ein Konzept für den deutschen Standort erarbeiten.

Autor: red

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