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Gedämpfte Vuvuzelas
Sky entwickelte nach eigenen Angaben mit seinem Produktionspartner Plazamedia einen speziellen Audiofilter, der während der gesamten Übertragung manuell nachjustiert werden kann, um den Ton der Faninstrumente bestmöglich treffen und wegfiltern oder zumindest deutlich reduzieren zu können. Die Atmosphäre im Stadion gehe dabei im Ton der Übertragung aber nicht verloren, so Sky: Die Gesänge der internationalen Fangruppen, das Aufraunen nach einem gelungenen Dribbling und die typischen Geräusche des Spielgeschehens, die bislang vom Klang der Vuvuzelas überlagert wurden, seien damit wieder kompatibel mit den Hörgewohnheiten hiesiger Zuschauer. Wer die Fantröten schon liebgewonnen hat, dem bleibt bei Sky künftig die Wahl, denn der Bezahlsender bietet zwei Tonoptionen an: mit spürbar reduziertem Vuvuzela-Sound oder im Originalton mit voller Dröhnung.
ARD und ZDF lösen die Angelegenheit, indem die Live-Reporter mit Lippenmikrofonen ausgestattet werden, die im Vergleich mit den üblichen Headset-Mikros die Außengeräusche deutlich schwächer aufnehmen. Weiter bearbeiten auch ARD und ZDF die vom Host-Broadcaster angelieferten Tonsignale mit speziellen Geräuschfiltern. Dabei wolle man künftig die störende Lautstärke der Vuvuzelas reduzieren, ohne jedoch die landestypische Stadionatmosphäre auszublenden oder die Stimmen der Kommentatoren zu verfremden.
Autor: red
Bildrechte: SWR/Andre Poling
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