Investition: 28.02.2015

BBC: Annova-Redaktionssystem statt ENPS

Annova Systems hat den Auftrag erhalten, das bei der BBC verwendete ENPS-Redaktionssystem abzulösen. Nach der Umstellung, die 2017 erfolgen soll, werden weltweit rund 10.000 BBC-Mitarbeiter mit dem Redaktionssystem OpenMedia von Annova arbeiten.

Die Auftragserteilung an Annova ist das Ergebnis eines detaillierten Evaluierungsprozesses, der seit September 2013 unter den gesetzlichen EU-Ausschreibungsbedingungen durchgeführt wurde. Im Ergebnis kündigt die BBC nun an, dass sie zukünftig das Redaktionssystem OpenMedia von Annova global einsetzen werde.

Beginnend im Frühjahr 2015, wird ein damit beauftragtes Team aus BBC- und Annova-Mitarbeitern bis zu zwei Jahre lang Anpassungen, Konfigurationen und Tests an OpenMedia vornehmen. Ab 2017 soll dann die finalisierte Konfiguration an weltweit über 120 Orten installiert und von mehr als 10.000 Usern genutzt werden. OpenMedia löst dann die derzeit von der BBC genutzte ENPS-Software ab. Der langfristige Vertrag umfasst die initialen Dienstleistungen, sowie Lizenzen und den operativen Support für zunächst zwölf weitere Jahre.

Das Redaktionssystem OpenMedia unterstützt sowohl den digitalen Output wie auch das lineare Broadcasting. Es liefert Agenturmeldungen und unterstützt den Journalisten bei der Recherche und Produktion seiner Beiträge in der Nachrichtenwelt. Dabei soll OpenMedia auch das mobile Arbeiten einfacher und effektiver machen. Mit Hilfe von OpenMedia können Journalisten ihre Inhalte mit anderen teilen, bestmöglich nutzen und auf die Integration mit diversen Broadcastsystemen und Ausgabegeräten innerhalb der Organisation zurückgreifen.

»Wir freuen uns sehr über diesen Auftrag und sehen einem interessanten und langfristigen Projekt entgegen,« kommentiert Annette Gritzan, OpenMedia Produkt Manager. »Der Prozess war äußerst genau und wir sind überzeugt, dass OpenMedia dem anspruchsvollen Niveau und hohen Erwartungshaltungen gerecht wird.«

»Die gesamte Firma ist sehr gespannt auf die Zukunft,« sagt Michael Schüller, CEO von Annova Systems. »Das wird unser größtes Einzelprojekt bisher und wichtige Weichen für unsere Firma stellen, um Annova auf das nächste Level zu heben und unsere internationale Position in diesem Marktsegment zu stärken. Dieser Vertrag bestätigt mehr als deutlich, dass wir mit unserer Produktphilosophie und -entwicklung den richtigen Weg eingeschlagen haben.«

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Autor
red
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