Kurznachrichten: 21.11.2018

News: Kurz und knackig

Die ARD bilanziert das erste Audiothek-Jahr, Rohde&Schwarz blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr; Phabrix packt einen 4K-Rasterizer aus, Audio Technica vertreibt Martin Audio – und weitere Kurznachrichten aus der Branche.

Broadcast

Logo ARD Audiothek Im ersten Jahr der ARD-Audiothek wurden 21 Mio. Beiträge abgerufen; den Spitzenwert erreichte »Der nasse Fisch« nach Volker Kutscher und passend zur Serie »Babylon Berlin« mit 300.000 Abrufen. Die durchschnittliche Verweildauer stieg von 16 auf 23 Minuten. Das Ziel von 500.000 Installationen der App wurde weit übertroffen.

Equipment

Phabrix entwickelte seinen neuen Rasterizer Qx 12G mit Blick auf Umgebungen mit 4K/UHD (12G/6G/3G-SDI) und HD-SDI für 1HE ½ 19 Zoll-Gehäuse. Das Gerät verfügt über ein komplett anpassbares Nutzerinterface, Fernzugriff (VNC) und Unterstützung der neuesten HDR/WCG-Technik und -Formate.
Audio-Technica hat per 1. Oktober den exklusiven Deutschland-Vertrieb für Martin Audio übernommen. Mit den Produkten wechselt Tobias Franzgrote-vom Brocke vom vorherigen Vertrieb als Brand Manager ins Unternehmen.
Das britische Unternehmen für Funkmikrofon-Systeme liefert die Firmware v2.50 für das Drahtlossystem A10 aus. Zu den neuen Funktionen gehören Frequenzbündelungen für Usergruppen, an die Namen vergeben werden können. Das Upgrade ist für A10-RX, A10-TX, A10-TX Remote App für iOS und Android sowie für Mic2Wav (Mac, Windows) vorgesehen. Die Gruppenfunktion steht in der Firmware V4.54 auch für The Sound Devices 688 bereit.

Unternehmen

Rohde&Schwarz bilanziert das zur Jahresmitte beendete Geschäftsjahr mit Umsätzen von 2,07 Mrd. Euro (plus 6,7 Prozent) positiv. Man orientiere sich auf Zukunftsfelder und liefere unter anderem Messtechnik und Testlösungen für 5G und habe in Südkorea ein terrestrisches Ultra-HD Sendenetz installiert.
Die UFA startet Mitte Januar eine 16-wöchige Ausbildung zum Storyliner als Vorbereitung für die Mitarbeiter in einer Daily Soap der Konzernunit UFA Serial Drama. Aus einem ähnlichen Projekt ist 2006 u.a. Dominique Moro hervorgegangen; die Chefautorin von GZSZ leitet den Kurs mit Produzentin Petra Kolle.
Eutelsat hat für die drei Satelliten seiner wichtigsten Orbitalposition 13 Grad Ost zwei Nachfolger bestellt. Die neue »Hotbird«-Generation wird von Airbus Defence and Space gebaut. Ab 2022 übertragen sie rund 1.000 TV-Programme (darunter 340 in HDTV und 600 Pay-Kanäle) für Europa, den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika.
Ein neues Strategiepapier der SMPTE zielt unter anderem auf Interoperabilität, die durch Industriestandards gesichert werden soll. Ein Wissens-Netzwerk soll die Umsetzung von Entwicklungen in Standards forcieren. Dabei soll einbezogen werden, wie Inhalte entdeckt, zugänglich gemacht und monetarisiert werden. Die Stärkung der nationalen Sektionen soll die die SMPTE international schlagkräftiger machen.