IP, IT, Unternehmen: 01.04.2019

Vizrt kauft Newtek

Mit der Übernahme entsteht ein neuer Branchenriese im Bereich softwarebasierter Echtzeit-Produktionssysteme.

Jetzt eins: Vizrt hat den Hersteller Newtek übernommen.

Vizrt, Anbieter von Echtzeit-Grafik- und Produktionslösungen, hat den Hersteller Newtek übernommen, der für IP-basierte, softwaregesteuerte Live-Videoproduktionslösungen bekannt ist. Mit der Übernahme entsteht ein neuer Riese im Bereich IT-basierter Videoproduktion.

Ziel des neuen Unternehmen sei es, alle Märkte zu bedienen, die »eine Geschichte per Video erzählten«: Vom High-End-Sender bis hin zum Kind im Klassenzimmer.

Das neue Unternehmen will sich als treibende Kraft beim Übergang zu IP-Video für die Live-Produktion mit NDI und SMPTE 2110 etablieren. Es werde flexible End-to-End-Workflows für alle Ebenen der Produktion und softwarebasierte Produkte und Dienstleistungen für Medien, Sport, Unterhaltung, Bildung, Unternehmen und Sportarten bereitstellen.

Dr. Andrew Cross, Präsident und CTO von NewTek.

»Die Zusammenführung unserer Unternehmen ermöglicht es, unsere gemeinsame Vision der softwarebasierten Videoproduktion weiter zu entwickeln und die Leistungsfähigkeit und Flexibilität von Computern und IT-basierten Systemen zu nutzen«, sagte Michael Hallén, CEO von Vizrt. 

Künftig werde man sich verstärkt auf Forschung und Entwicklung konzentrieren: mit dem Ziel, die softwarebasierte Videotechnologie bereitzustellen, die die Grundlage für die Zukunft der Medienindustrie bildet – und das für alle Märkte. Gleichzeitig wolle man für einen reibungslosen Übergang vom traditionellen Breitband hin zu IP-Video sorgen.

Michael Hallén, President und CEO von Vizrt.

Dr. Andrew Cross, President und CTO von NewTek, sagt, dass das neue Unternehmen letztlich für die disruptive Veränderung in der Videoindustrie stehe.  

Michael Hallén, President und CEO von Vizrt, wird das Unternehmen leiten. Dr. Andrew Cross von Newtek wird Research & Development des fusionierten Unternehmens übernehmen. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben.

 

Nachtrag der NAB2019