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Adobe Summit Germany

Agentic AI kommt schneller in deutschen Unternehmen an, als viele erwartet haben; 30 Millionen Assets in Firefly; Acrobat Studio für mehr Datenproduktivität.
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Livia Sedlmeier begrüßte die Gäste.

KI spielt nicht nur in der Film- und TV-Welt eine große Rolle, sondern beeinflusst alle Businessbereiche. Das konnte man im Rahmen des Adobe Summit Germany in vielen Facetten sehen.

Deutsche Unternehmen setzen früh auf Agentic AI

Eine Adobe-Studie zeigt: 90 Prozent der deutschen Firmen nutzen bereits KI-Agenten – Schwerpunkt liegt auf Kundenerlebnis und Marketing

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KI-Agenten sind die nächsten wichtige KI-Entwicklung, so Adobe.

Deutsche Unternehmen gehören zu den Vorreitern bei der Einführung von Agentic AI. Laut dem aktuellen Adobe Agentic Readiness Report nutzen bereits über 90 Prozent der befragten IT- und Marketingentscheider KI-Agenten in ihren Organisationen. Die Umfrage unter 400 Führungskräften aus den Bereichen IT und Marketing wurde von TechConsult im September 2025 durchgeführt.

46% der Befragten haben Agentic AI schon implementiert.

Während Agentic AI – intelligente Agenten, die zielgerichtet handeln und selbstbewusster reagieren als herkömmliche generative KI – erst seit kurzer Zeit verfügbar ist, haben 46 Prozent der Befragten die Technologie bereits implementiert. Weitere 31 Prozent beabsichtigen eine Einführung, und 14 Prozent befinden sich in der Testphase.

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Julian A. Kramer.

»Wir erleben gerade ein echtes Umdenken im Umgang mit KI«, erklärt Julian A. Kramer, Principal Thought Leader bei Adobe Central Europe. »Und das mit sportlichem Tempo. Deutsche Unternehmen erkennen sehr klar, wie Agenten Prozesse automatisieren und Effizienz steigern können. Agentic AI ist von Beginn an keine Glaubensfrage, sondern eine strategische Entscheidung.«

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In diesen Bereichen sehen die Befragten Agentic AI. 

Die größten Mehrwerte sehen deutsche Unternehmen vor allem in der Verbesserung des Kundenerlebnisses (83 Prozent), gefolgt von Kundenservice (34 Prozent) und Marketing (ebenfalls 34 Prozent). Besonders in Bereichen mit hoher Kundennähe und Anpassungsfähigkeit zeigt sich das Potenzial der neuen Technologie.

Künstliche Intelligenz verändert grundlegend die Art und Weise, wie Unternehmen kommunizieren, Marketing betreiben und kreativ arbeiten. Statt starrer Systeme, die nur Anweisungen befolgen, passt sich Agentic AI in Echtzeit an neue Situationen an – genau das Versprechen, das Unternehmen für sich nutzen wollen.

Adobe Firefly

Sven Doelle (Head of Innovation and Technology, Adobe Central Europe), lieferte Insights aus dem Bereich Firefly und betonte:

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Sven Doelle.

»Adobe setzt seinen Kurs als Creator-freundliches KI-Unternehmen fort und erweitert seine generative KI-Plattform Firefly um Partnermodelle.« Künftig können Nutzer direkt in Adobe-Tools auf KI-Modelle von Google, OpenAI und anderen Anbietern zugreifen, ohne separate Verträge abschließen zu müssen.

Firefly: Fast 30 Milliarden Assets generiert

Seit der Vorstellung 2023 wurden mit Adobe Firefly bereits knapp 30 Milliarden Assets erstellt – ohne einen einzigen rechtlichen Vorfall.

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Adobe betont seinen verantwortungsvollen Umgang mit KI.

Adobe betont dabei seinen verantwortungsvollen Umgang mit KI: Das Unternehmen trainiert seine Modelle ausschließlich mit lizenzierten Daten, insbesondere aus Adobe Stock, wo Künstler seit 2013 vertraglich zugestimmt haben und für die Nutzung ihrer Werke als Trainingsdaten kompensiert werden.

Mit der Integration von Partnermodellen direkt in Photoshop, Premiere und andere Creative Cloud-Anwendungen bietet Adobe Kreativen mehr Wahlfreiheit bei gleichbleibender kommerzieller Sicherheit durch die eigenen Firefly-Modelle. Credits für alle Modelle können über ein einheitliches Adobe-Abo-System erworben werden.

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Murat Erimel

Acrobat Studio: KI für Wissensarbeiter

Mit Acrobat Studio präsentiert Adobe zudem eine neue Produktgeneration für Dokumentenproduktivität. Murat Erimel gab einen Einblick, wie gut und effizient das funktioniert. 

Acrobat Studio richtet sich an Wissensarbeiter in Marketing, Sales und HR und ermöglicht es, Fragen gegen Dokumente zu stellen, Zusammenfassungen zu erstellen und – besonders wichtig – quellenbasierte Antworten zu erhalten.©Nonkonform

Die Überprüfbarkeit von KI-generierten Aussagen steht dabei im Mittelpunkt: Nutzer können sich direkt auf die Originalquellen im Dokument verweisen lassen. Gerade bei Unternehmensdaten und für Analystenkonferenzen sei dies entscheidend, so Adobe.

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