Hamburg Open 2026: Sehen und gesehen werden
Wo sich die Broadcast- und Medienbranche zum Jahresauftakt trifft – Trends, Einschätzungen und jede Menge Videos.

Wenn Züge reihenweise ausfallen, Straßen glatt sind und Flieger nicht starten, dann ist wieder Zeit für Hamburg Open. In diesem Jahr hatten Messe und Besucherinnen und Besucher aber Glück im Unglück, denn der Wintereinbruch im Norden fand einige Tage zuvor statt, sodass die Anreise meist gut verlief, wenngleich es auch in diesem Jahr die eine oder andere Schreckensgeschichte zu diesem Thema zu hören gab.
Von KI bis Cloud
Künstliche Intelligenz, Cloud-Infrastrukturen, hybride Produktionsmodelle und Cyber Security prägten die inhaltlichen Schwerpunkte der Hamburg Open 2026.

In Panels, Vorträgen und Masterclasses diskutierten Expertinnen und Experten, wie sich Produktionsketten neu organisieren lassen – und welche Rolle technologische Souveränität künftig spielt.
Die zunehmende Verschmelzung von AV-, IT- und Broadcast-Welten zeigt, dass professionelle Medienproduktion heute in flexiblen Ökosystemen gedacht wird – mit Workflows, die von der Aufnahme über Postproduktion und Storage bis zur Ausspielung reichen.

»Die Branche steht vor Chancen in der Transformation – und die Hamburg Open gibt den Themen Raum und liefert konkrete Ansätze«, urteilt Maximilian Below, Geschäftsführer der Studio Hamburg MCI. »Die starke Beteiligung in den Sessions und die vielen Gespräche danach zeigen, wie groß der Bedarf an Austausch und umsetzbaren Antworten ist.«

Mit einigen Neuheiten wollte die Messe auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen und integrieren. So konnten die »Budibros« eine Sofaecke aufbauen und live streamen. Die Hamburg Messe erläutert: »Über Twitch-Live-Streams wurden Inhalte und Diskussionen direkt von der Messe in die digitale Community verlängert und zusätzliche Reichweiten erzielt.«
Netzwerken
Neben mehr als 60 Sessions und Panels erwies sich der persönliche Austausch erneut als wesentliches Merkmal der Veranstaltung. Sehen und gesehen werden – das macht Hamburg Open aus. Im großen Networking-Bereich gibt es ausreichend Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen und sich auszutauschen. Für den ein oder anderen Aussteller ist das aber auch der Haken, denn so mancher bleibt dort hängen und kommt gar nicht so weit, die etwas abgelegeneren Stände zu besuchen.

Zahlen
Für dieses Jahr gab die Messe rund 200 Ausstellende und 2.700 Fachbesucherinnen und -besucher an. Im Vergleich zum Vorjahr sind das sieben Ausstellende weniger und exakt dieselbe Menge an Besucherinnen und Besucher.
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