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Blackmagic Design steigert Framerate der Ursa auf 80 fps

Blackmagic Design kündigte mit dem Update 1.9.9 für Blackmagic-Kameras eine Software-Aktualisierung an, die der Ursa-Digitalfilmkamera eine Reihe neuer Funktionen verleiht: 80 fps in 4K, neues 3:1 komprimiertes Raw, Bildrandmarkierungen, Zeitlupen-Playback, CFast-Formatierung und Scroll-Menüs gehören dazu.
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Die wichtigste Neuheit des jüngsten Kamera-Software-Updates von Blackmagic: Die Ursa kann nun mit bis zu 80 fps aufzeichnen. Zudem hat Blackmagic die Menüsteuerung angepasst: Die Framerate-Einstellungen der Ursa wurden derart modifiziert, dass die Sensor-Framerate (Record Frame Rate) jetzt nicht mehr durch die Projekt-Framerate (Video Frame Rate) beschränkt ist. Dies gestattet Benutzern, die für ihre Arbeit gewünschte Vollbildfrequenz auszuwählen — beispielsweise 24 Frames pro Sekunde für einen Kinofilmdreh — und unabhängig davon anschließend eine beliebige Aufnahmefrequenz von 5 Frames bis hin zu 80 Frames pro Sekunde vorzugeben. Der Vorteil liegt darin, dass die Ursa dann Szenen im Zeitlupen- oder Zeitraffermodus drehen und die aufgezeichneten Videodateien immer auf die jeweilige Projekt-Framerate (Video Rate) eingestellt speichern kann. Fazit: Bei der Wiedergabe kann man die Clips in genau demselben Tempo wie auf der Kamera sehen, weil die Clips so in der Timeline einer Editing-Software abspielbar sind.

Für das Filmen in höheren Framerates, etwa bei Kinofilmen und Fernsehwerbespots, eröffnet das aktuelle Blackmagic Camera 1.9.9 Update unter anderem ein neues 12-Bit-Raw-Format innnerhalb von CinemaDNG. Hierbei erfolgt eine Kompression der unkomprimierten Raw-Dateien im Verhältnis 3:1, in der Folge erhöht sich die Aufnahmedauer pro CFast-Karte.

Das neue komprimierte Raw-3:1-Format gestattet zudem die Aufzeichnung höherer Framerates auf CFast-Karten, erhält aber aus Sicht von Blackmagic dennoch alle Vorteile, die die Aufzeichnung im Raw-Format mit sich bringt. Bei der Bildverarbeitung in einer Software wie DaVinci Resolve gestattet dies laut Hersteller den Zugriff auf sämtliche vom Kamerasensor festgehaltenen Sensordaten.

Weiter ist es nach dem Update möglich, Speicherkarten in der Kamera zu formatieren. Am Drehort muss so für die Vorbereitung von CFast-Karten kein Computer mehr bereitstehen, zudem liefere eine direkt in der Ursa formatierte Speicherkarte eine erheblich verbesserte Leistung im Vergleich zu computer-formatierten Karten, so der Hersteller.

Die Bedienoberfläche des Menüs hat Blackmagic ebenfalls optimiert. So gibt es jetzt ein Dashboard, über das man Funktionen wie Formatierung und andere Einstellungen auswählen kann, und auch Scroll-Menüs sind nun verfügbar. So können Nutzer auf dem Touchscreen per Finger auf und abfahren, um lange Einstellungslisten im Menü durchzusehen.

Zu den neuen Menüeinstellungen, die im Blackmagic Camera 1.9.9 Update enthalten sind, zählen Onscreen-Bildrandmarkierungen. Sie gestatten es, eine Reihe gängiger Seitenverhältnisse für Spielfilme in den Formaten 2.35:1, 1.85:1 und mehr auf dem ausklappbaren Monitor einzusehen. Die Anzeige der Bildrandmarkierungen erfolgt mittels Letterboxing, wobei der Bildüberhang transparent bleibt, dessen Deckkraft ebenfalls justierbar ist. Hinzu kommen diverse andere unterstützende Bildrandmarkierungen, die ebenfalls angezeigt werden können.

Die Update-Version Blackmagic Camera 1.9.9 steht zum Download auf der Blackmagic Design Website bereit.

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27.09.2014 – IBC2014-Video: Kameraneuheiten von Blackmagic
14.08.2014 – 4K-Special Kameras: Blackmagic Ursa
09.04.2014 – NAB2014-Video: Blackmagic-Produktionskamera Ursa

Autor: red

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