Anzeige
Home » Camcorder-Test: Panasonic AG-CX350
Camcorder-Test: Panasonic AG-CX350
Ein Praxistest des Camcorders, der H.265-Kompression bietet und mit guter Bildqualität punkten will.
Derzeit tut sich bei den Henkelmännern wieder erstaunlich viel Neues: Canon, Sony und JVC bieten hier neue Modelle an, und nun kommt auch Panasonic mit einem neuen QFHD-Handheld mit 10 Bit und 4:2:2 auf den Markt. Mit dem neuen AG-CX350 startet Panasonic sogar eine neue Modellfamilie.
Profi-Camcorder von Panasonic tragen Namen wie Varicam und EVA, meistens tragen sie aber Buchstaben- und Zahlenkürzel: Die meisten Panasonic-Camcorder heißen mit den Vornamen AJ und AG, gefolgt von einem Familiennamen wie UX (aktuell zwei Modelle), DVX (aktuell ein Modell) und PX (aktuell sechs Modelle) gefolgt von einer Nummer. Neben die QFHD-Henkelmänner mit den Nachnamen UX und DVX, tritt nun also der AG-CX350.
Der AG-CX350 ist als Handheld-Camcorder für den dokumentarischen oder News-Bereich konzipiert. Er bringt direktes Streaming über IP mit und bietet einen vergleichsweise großen Sensor. Damit bringt Panasonic neue, etwas andere Impulse als die Konkurrenten.
In den letzten Jahren hatten sich etliche Anwender von Handheld-Camcordern abgewandt und lieber auf Fotoapparate gesetzt. Um aber den DSLR/M-Hype der letzten Zeit zu stoppen, suchen die Hersteller derzeit nach einer Wiederbelebung der Henkelmann-Bauform. Ist der CX350 die richtige Antwort darauf?
Panasonic scheint zumindest gehört zu haben, was die Anwender an Downsides des DVX200 (Test) kritisiert hatten: Der hatte in puncto Signalverarbeitung, Codecs und Datenraten nicht exakt getroffen, was viele Anwender erwartet hatten. Das hat Panasonic nun beim CX350 korrigiert: Der Hersteller kombiniert einen relativ großen Sensor mit UHD in 10 Bit, 4:2:2, einen 20fach-Zoom und Streaming-Funktionen in seinem neuen Modell. Anders als Panasonic-Handhelds wie der AG-UX180 (Info) oder AG-DVX200, bietet der neue AG-CX350 nun also eine interne Aufzeichnung in 10 Bit mit bis zu 400 Mbps. Trotz üppiger Datenrate: 4:2:2 und 50p gleichzeitig schafft der CX350 nicht: man muss eins von beiden wählen. Ist das schlimm? Das werden wir beim Thema Bildqualität diskutieren.

Point-and-Shoot mit einem One-Piece-Henkelmann, das hat im Vergleich dazu durchaus einen gewissen Reiz.
Dokumentarische Aufgaben mit einem kompakten Henkelmann zu erledigen, hat mitunter ganz handfeste Vorteile: Beim Drehen mit Fotoapparaten braucht man nämlich oft separate Rigs, Kabel und weitere Zubehörteile. Point-and-Shoot mit einem One-Piece-Henkelmann, das hat im Vergleich dazu durchaus einen gewissen Reiz. Und nun kommen beim AG-CX350 mit dem 1-Zoll-Sensor auch die gestalterischen Möglichkeiten mit geringer Schärfentiefe hinzu. Wie schlägt sich also der CX350 in der Praxis?
Seite 1: Einleitung
Seite 2: Eckdaten
Seite 3: Weitere Daten, Handling
Seite 4: Display/Sucher, Monitoring
Seite 5: Bedienung
Seite 6: Looks
Seite 7: Bildqualität, Fazit
Keinen Test mehr verpassen? Einfach hier den Newsletter abonnieren.
Autor: Christoph Harrer
Bildrechte: C. Harrer (15), Nonkonform (23)
Anzeige
Most Popular
Anzeige
Newsletter
Anzeige
Anzeige
Anzeige








