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Zahlte der MDR fast 7 Millionen Euro an private Betrugsermittler?

Laut einer Recherche der »Thüringer Allgemeine«, die nach eigenen Angaben auch über beweiskräftige Unterlagen verfügt, zahlte der MDR an eine private Ermittlungsfirma fast sieben Millionen Euro für die Aufklärung von finanziellen Unregelmäßigkeiten, Untreue- und Betrugsfällen, deren Schaden sich wiederum laut MDR auf rund acht Millionen Euro summiert.

Laut einer Recherche der »Thüringer Allgemeine« zahlte der MDR an eine private Ermittlungsfirma fast sieben Millionen Euro für die Aufklärung von finanziellen Unregelmäßigkeiten in Höhe von rund acht Millionen Euro.

Auf der Website der »Thüringer Allgemeine« wurde ein Artikel veröffentlicht, demzufolge der MDR fast sieben Millionen Euro an eine private Ermittlerfirma aus Berlin bezahlte, die der Sender eingeschaltet hatte, um finanzielle Unregelmäßigkeiten, Untreue- und Betrugsfällen, wie sie etwa im Rahmen des Kika-Skandals auftraten, aufzuklären. Den finanziellen Schaden durch den Kika-Skandal selbst hatte MDR-Intendantin Karola Wille auf rund acht Millionen beziffert.

Der finanzielle Schaden durch den Kika-Skandal wurde vom MDR auf rund acht Millionen beziffert.

Ein privates Ermittlungsunternehmen aus Berlin wurde demnach 2011 eingeschaltet, um Korruptionsfälle im MDR und im Kika aufzuklären. Dabei ging es im Kern um den langjährigen, millionenschweren Betrug durch den Kika-Produktionsleiter Marco K., der zwischenzeitlich zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde.

Nun könnte aus der Aufklärung des einen, gleich der nächste Skandal werden: Aufträge ab einer Höhe von rund 200.000 Euro müsste der MDR öffentlich ausschreiben, die Stückelung ist untersagt — und so gibt es aus der Sicht der »Thüringer Allgemeine« ernsthafte Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Auftragsvergabe des MDR in diesem Fall.

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Autor: red

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