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CES2017: Kodak vertröstet Super-8-Fans
Es ist Retro und es ist letztlich ein reines Fan-Thema, bei dem man erst gar nicht nach der Sinnhaftigkeit fragen sollte: drehen auf Super-8.
Da aber derzeit verschiedene Retro-Trends um sich greifen — wie etwa auch die Sofortbildfotografie, die gerade einen kleinen Boom erlebt — lohnt es sich eventuell, mal nachzuhaken, was eigentlich aus Kodaks »Super 8 Revival Initiative« geworden ist.
Zur Erinnerung: Vor einem Jahr kündigte der Hersteller mit etlichem Bohei und unterstützt von prominenten Filmfreunden, eine neue Super-8-Filmkamera und einen modernen Workflow dafür an (Meldung hierzu).

Ab Mai 2017 soll eine auf 2.000 Stück limitierte, erste Version der neuen Super-8-Kamera von Kodak verfügbar werden.
Viel Greifbares ist seither nicht passiert.
Der angekündigte Lieferstart im Herbst 2016 verstrich folgenlos und im wesentlichen vertröstete Kodak die Super-8-Fans nun während der CES2017 bis zum Mai 2017.
Dann soll eine auf 2.000 Stück limitierte Sonderedition einer neuen Kodak-Filmkamera zum Netto-Listenpreis von rund 2.000 US-Dollar auf den Markt kommen. Das ist deutlich mehr als die ursprünglich mal angekündigten 400 bis 750 US-Dollar.
Das Feedback der Interessenten habe gezeigt, dass man bei der neuen Generation von Super-8-Kameras eher einen Plattform- als einen Produktgedanken verfolgen sollte, ließ Kodak verlauten. Was genau das bedeuten soll, das ließ der Hersteller jedoch offen: Von den ursprünglich geplanten verschiedenen Produktlinien ist jedenfalls so nicht mehr die Rede.
Auf der Website heißt es hingegen relativ blumig: »Es ist mehr als eine Kamera. Kodak entwickelt neue Plattformen für Kreativität. Die Verschmelzung von analoger Magie mit digitalem Komfort.«

Der belichtete Film wird eingeschickt, Entwicklung und Digitalisierung sind im Preis des Filmmaterials schon inbegriffen.

In der jüngsten Renderversion sind andere Schnittstellen in anderer Positionierung zu sehen, als bei der vor einem Jahr gezeigten Variante.
Beim Workflow soll nun die Cloud eine größere Rolle spielen: Mit dem Kauf des Filmmaterials bezahlt der Kunde auch gleich die Entwicklung und den Digitaltransfer.
Der belichtete Film wird per Post eingeschickt. Das Kopierwerk sendet den entwickelten Film dann an den Einsender zurück und verschickt zusätzlich per E-Mail ein Passwort, das den Zugriff auf die digitalen Scans des Materials via Cloud ermöglicht. Man kann die Daten dann herunterladen, um sie schneiden, bearbeiten und schließlich teilen zu können.
Gestorben ist das Projekt »Super 8 Revival Initiative« bei Kodak also allem Anschein nach nicht, aber es hat sich verändert und verzögert. Neues Super-8-Filmmaterial kündigte Kodak jedenfalls im Rahmen der CES2017 ebenfalls schon mal an.
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