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Kodak am Ende?

Eastman Kodak hat in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC erhebliche Zweifel an der Fortführung des Geschäftsbetriebs geäußert.

Das 133 Jahre alte Unternehmen verwies auf anhaltende Verluste, schwindende Liquidität und anstehende Schuldenverpflichtungen.

Kodak warnte Investoren vor einem möglichen Ende des Geschäftsbetriebs.

Im jüngsten Quartal verzeichnete Kodak demnach einen Verlust von 26 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 25 Millionen Dollar erwirtschaftet worden war. Zudem werden laut Kodak innerhalb der nächsten zwölf Monate Schulden in Höhe von etwa 500 Millionen Dollar fällig, für die noch keine gesicherte Finanzierung vorliegt.

Als Kostensenkungsmaßnahme kündigte Kodak seinen Pensionsplan, um Mittel für die Schuldentilgung freizusetzen.

An der Börse reagierten Anleger nervös: Die Kodak-Aktie fiel am Dienstag um 26 Prozent. Das Unternehmen, das einst den Fotomarkt dominierte, hatte bereits 2012 Insolvenz angemeldet, nachdem es den Übergang zur Digitaltechnik verpasst hatte. Kodak ist aktuell in den Bereichen Pharmazie, Filme und Spezialchemikalien tätig.

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