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NAB2019: Medialoopster erkennt Inhalt mit KI

Mit Medialoopster, dem Media Asset Management von Nachtblau gibt es nun Optionen, KI-Engines zu nutzen, etwa für Gesichts- und Personenerkennung, erweiterte Transkription und Verbesserungen für Social-Media-Formate.
Medialoopster, Nachtbla, © Nonkonform

Medialoopster, das Media Asset Management von Nachtblau.

Mit integrierten KI-Engines erweitert Nachtblau sein MAM-System Medialoopster. Die Möglichkeiten gehen aber über das Suchen und Finden von Material weit hinaus.

Gesichtserkennung
Für die Gesichtserkennung setzen die Hamburger auf die On-Premise KI-Engine ReCAP und die von Aiconix bereitgestellten Cloud-KI-Services. Medialoopster kann dabei laut Nachtblau den vollen Umfang bei der KI-gestützten Content-Analyse nutzen. Dabei kann der Kunde entscheiden, ob er die Dienste On-Premise oder in der Cloud nutzen will. Die von den Engines bereitgestellten Daten zur Gesichts- und Personenerkennung würden in Medialoopster framegenau dargestellt, somit könne gezielt nach Personen gesucht werden.

Gesichtserkennung in Nachtblaus Medialoopster

Gesichtserkennung in Medialoopster.

Im Video-Player werden die erkannten Personen mit Bounding-Boxes und Namen markiert. Die farbig markierten Abschnitte unterhalb der Player-Timeline geben dabei ein visuelles Feedback, in welchen Zeitabschnitten im Video die jeweilige Person enthalten ist. Zusätzlich werden in diesem Bereich die Personen in kreisrunden Bildern angezeigt, die in dem jeweiligen Video noch zu finden sind.

Export von Transkripten und Untertiteln
Die schon bestehenden Fähigkeiten zur automatischen Transkript-Erstellung seien in Medialoopster nun weiter ausgebaut. Eine generische Möglichkeit zum Export von Untertiteln durch den Medialoopster-XML-Prozessor ist demnach geschaffen. Zudem wurden Transkript-Metadaten noch enger mit dem Medialoopster-Metadaten-Management verknüpft, sodass nun auch die Vererbung von Transkripten beim File-Export aus Adobe Premiere Pro gewährleistet ist.

Arbeiten mit Projekt-Assets
Die Detailansicht von Projekt-Assets wurde laut Hersteller komplett überarbeitet. Sie biete jetzt einen besseren Überblick über die verwendeten Medien-Assets mit integrierter Vorschau-Funktion. Außerdem kann der gesamte Content eines Projektes jetzt direkt aus der Projekt-Asset-Ansicht zu Favoritenlisten hinzugefügt werden und somit in das Schnittsystem überführt werden.

Darstellung unterschiedlicher Bild-Seitenverhältnisse für Video-Assets

Darstellung unterschiedlicher Bild-Seitenverhältnisse für Video-Assets

Vorschau von Social-Media-Formaten
Die Fähigkeit zur Darstellung unterschiedlicher Bild-Seitenverhältnisse für Video-Assets unterschiedlicher Social Media Formaten wurde umfangreich erweitert. So werden jetzt alle gängigen Videoformate für Social-Media-Plattformen erkannt und im Vorschau-Browser-Interface korrekt dargestellt.

Materialsammlung zu anderen Standorten teilen
Durch einen verbesserten Multi-Site-Workflow wird das Teilen von Assets in Medialoopster-Umgebungen mit mehreren Standorten erweitert. Zukünftig ist das Teilen einer ganzen Materialsammlung, also der Inhalt von Favoritenlisten möglich. Des Weiteren wurde das Task-Management der Medialoopster-Engine verbessert, so dass es beim Teilen von Assets keine Rolle mehr spielt, welche Quell-Produktion die zu teilenden Assets haben.

NAB2019, © Nonkonform

Nachtblau zeigt Medialoopster in der South Hall der NAB2019 am Stand von Tools On Air.

Weitere Verbesserungen

  • Verbesserte Darstellung benutzerdefinierter Metadaten in der Asset-Detailansicht.
  • Neues Menü für Funktionen zur Bearbeitung von Favoritenlisten.
  • Erweiterte Konfigurations-Optionen für FTP-Server in der Bereichskonfiguration.
  • API-Erweiterungen.
  • Verbesserte Integration der Software Kyno zum Materialimport.
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