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4G-Mobilfunkstandard bei Live-TV-Übertragung
Der Wettbewerb in Langenargen ist der einzige deutsche Grand Prix der World Match Racing Tour. Gesegelt wird nach ähnlichen Regeln wie beim America’s Cup: Jeweils zwei Teams mit identischen Segelbooten segeln im Duell gegeneinander.
Erstmalig wurde dabei der UMTS-Nachfolger LTE (Long Term Evolution) für eine mobile Broadcast-Übertragung eingesetzt. Alcatel Lucent stellte die notwendige Mobilfunktechnik zur Verfügung, die Bilder lieferte Teracue mit H.264-Encoder/Decoder-Pärchen aus den Geräten ENC-200 und DEC-200.
Auf den Rennbooten war jeweils ein Teracue H.264-Encoder installiert, der mit dem Video-Signal der On-Board-Kamera versorgt wurde. Das Live-Signal wurde dann in Echtzeit codiert und als IP-Stream via LTE übertragen. Eine einzige Funkzelle reichte zur Übertragung der Videosignale in die mobile Fernsehregie. Dort wurden die H.264-Signale mit dem Teracue-Decoder wieder in TV-Signale umgewandelt an die Studioregie übergeben.
Die Wahl fiel auf Teracue-Encoder, da sich diese auch mit Batterie/Akku betreiben lassen und eine vergleichsweise geringe Leistungsaufnahme mitbringen: Der Encoder benötigt bei voller Encoding-Last lediglich 3,5 W bei 5 V Spannung. Zudem war natürlich einfache, sichere und robuste Übertragung das wichtigste Auswahlkriterium. Speziell bei den harten Bedingungen auf See konnten die Vorteile der Encoder/Decoder-Kombi ausgenutzt werden, so der Hersteller. Weitere praktische Vorteile der Geräte sieht Teracue im erweiterten Temperaturbereich von -35 Grad Celsius bis +60GRad Celsius sowie die schnelle automatische Wiederaufnahme von IPTV-Streaming nach dem Verlust von Strom- oder Kameraquelle.
Autor: red
Bildrechte: Match Race Germany / Richard Walch
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