Allgemein: 07.11.2019

»Downton Abbey« auf der Leinwand — mit Venice

Die britische Fernsehserie »Downton Abbey« soll auch auf die Leinwand kommen — gedreht mit der Sony Venice.

»Downton Abbey« handelt vom Schicksal einer Adelsfamilie und ihrem Personal am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Serie feierte ihr weltweites Debüt im September 2019. Das Drehbuch des Films mit Hugh Bonneville, Laura Carmichael und Dame Maggie Smith stammt von dem mit einem Oscar ausgezeichneten Serienregisseur Julian Fellowes. Nun wird aus dem Stoff auch ein Kinofilm produziert unter der Regie von Michael Engler, produziert von Gareth Neame und Liz Trubridge. In der sehnsüchtig erwarteten Filmadaption der beliebten Fernsehserie bereiten sich die kultige Familie Crawley und ihre Bediensteten auf den Besuch des Königs und der Königin von England vor.

Production Still »Downton Abbey«, © Focus Features LLC, Jaap Buitendijk
DoP Ben Smithard bei der Arbeit: Die Sony-Kamera Venice wurde als Hauptkamera für »Downton Abbey« genutzt.

DoP Ben Smithard wollte schon die Fernsehserie in beeindruckender Bildqualität und mit mehr Details auf die große Leinwand bringen – und die Sony-Kamera Venice überzeugte ihn, darin das richtige Werkzeug zu sehen. »Die Venice war das einzige Kamerasystem, das ein größeres und detaillierteres Bild liefern konnte, welches der packenden Handlung des Films auf der großen Leinwand gerecht wird«, erklärt Ben Smithard. »Beim Dreh habe ich das volle Potenzial der Venice entdeckt und ausgeschöpft. Die rundum schön gestaltete Kamera sieht nicht nur gut aus, sondern lässt sich von mir, meinem Team, den DIT, den Coloristen und jedem Mitarbeiter in der Postproduktion leicht handhaben. Dank des Vollformatsensors konnten wir die Handlung und die Emotionen von ‘Downton Abbey’ vom Set auf die Leinwand übertragen.

Sony, Kamera, Venice
Die Sony-Kamera Venice.

»Mit der Venice konnte ich mich voll und ganz auf meine Aufnahmen konzentrieren, anstatt mich mit der Bedienung der Kamera zu befassen. Durch die internen NDs habe ich viel Zeit gespart, da ich keine ND-Filter in der Matte-Box wechseln musste. Ich musste mir auch keine Gedanken über Farbverschiebungen machen. Bei der Aufnahme von Szenen mit einem erweiterten ISO-Bereich von 2.500 wurde die normale ISO von 500 perfekt ergänzt. Der Unterschied ist überhaupt nicht sichtbar«, fügt Ben Smithard hinzu. »Die Venice hat mich auch bei den anspruchsvollsten Aufnahmen für den Film nie im Stich gelassen. Die Kamera funktionierte problemlos und überall – auf Kamerawagen, Kameratürmen, Kränen und sogar Hubschraubern.«

DoP Ben Smithard: »Durch die internen NDs habe ich viel Zeit gespart.«

Die Venice ist mit dem offenen, geräteunabhängigen Farbmanagement ACES (Academy Color Encoding System) kompatibel und bietet kreative Optionen – nicht nur den Kameraleuten, sondern auch für Postproduktions- und Farb-Workflows. »Die Verwendung von ACES wurde bereits in den frühen Phasen der Workflow-Diskussionen vorgeschlagen. Mit Venice und dem linearen XOCN-Aufnahmeformat mit 16 Bit war die Implementierung des Farbsystems einfach, und die kreativen Ideen wurden im Workflowprozess nicht verfälscht«, fügt Pablo Garcia Soriano, Head of Color beim Postproduction-Unternehmen Mission, hinzu.

Claus Pfeifer, Sony
Claus Pfeifer, Sony Professional.

Claus Pfeifer, Head of Connected Content Acquisition bei Sony Professional Solutions Europe, erklärt: »Bei der Entwicklung von Venice haben wir eng mit Kunden und Branchenpartnern zusammengearbeitet. Denn wir wollten ein Vollformat-Kamerasystem der nächsten Generation erschaffen, das die kreativen Anforderungen jeder Produktion erfüllen kann. Unser Ziel war es, eine Kamera zu entwickeln, die sich bei großartigen, lebendigen Außenaufnahmen genauso gut schlägt wie bei intimen und emotionalen Szenen, bei denen die Charaktere im Mittelpunkt stehen. ‚Downton Abbey’ ist genau die Art von Film, die wir bei der Entwicklung von Venice vor Augen hatten. Wir freuen uns, dass Fans auf der ganzen Welt die Magie dieser legendären Handlung auf der großen Leinwand erleben können.«

Bildrechte
Focus Features LLC, Jaap Buitendijk; Archiv

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