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90 Episoden in 90 Tagen

Wie Superama mit Blackmagic Cloud das Editing von »La Familia - House of Reality« beschleunigte.
©Blackmagic, Superama

Für das neue RTL2-Format »La Familia – House of Reality« …

Für das neue RTL2-Format »La Familia – House of Reality« übernahm die Superama Filmproduktion aus München die gesamte Postproduktion der ersten Staffel, bestehend aus insgesamt 90 Folgen.

Bei dem ungescripteten Format dokumentieren fünf Influencer und TV-Sternchen ihren Alltag in einer gemeinsamen WG. Die Produktion von RTL2, konzipiert von Creative Producer Gerhard Putz und Produzent Felix Fischer von GoodthingsIng, setzt dabei auf usergenerierten Content, der mit iPhones aufgenommen wurde, und der schnell zu sendefertigen Folgen aufbereitet werden musste.

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… übernahm die Superama Filmproduktion aus München die gesamte Postproduktion der ersten Staffel, bestehend aus 90 Folgen.

Das Ziel: Täglich sollte eine 25-minütige Folge auf RTL+ online gestellt werden. Um diese Herausforderung zu meistern, setzte das Team auf DaVinci Resolve und einen cloudbasierten Workflow mit der Blackmagic Cloud.

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Superama entwickelte einen cloudbasierten Ansatz um DaVinci Resolve Studio herum.

Holger Frick, Geschäftsführender Gesellschafter von Superama, erklärt, wie dieser Ansatz den ambitionierten Produktionsprozess ermöglichte.

»Unser Auftrag bestand darin, jeden Tag eine Folge zu schneiden, zu mischen und bereitzustellen«, so Holger Frick. »Die Herausforderung war nicht nur das hohe Produktionstempo, sondern auch der Umstand, dass die Protagonisten sich selbst filmen mussten – oft ohne jegliche professionelle Kameraerfahrung oder technische Vorkenntnisse.«

Cloudbasierter Workflow als Lösung

Um die Produktion effizient zu gestalten, entwickelte Superama einen cloudbasierten Ansatz um DaVinci Resolve Studio herum. »Sobald die Protagonisten auf ihren iPhones die Aufnahmetaste drückten und die Aufnahmen beendeten, wurden alle Dateien automatisch in einen Dropbox-Ordner hochgeladen und konnten remote bearbeitet und von überall aus in das DaVinci Resolve Cloud-Projekt importiert werden«, so Frick. »Der Vorteil: Alle Beteiligten – fünf Editoren und drei Redakteure – hatten sofortigen Zugriff auf das Material, unabhängig davon, wo sie sich befanden.«

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Sobald die Protagonisten auf ihren iPhones die Aufnahmetaste drückten und die Aufnahmen beendeten …

Er fügte hinzu: »Der gesamte Prozess der Postproduktion konnte praktisch im Homeoffice oder von einem beliebigen Ort mit einer stabilen Internetverbindung erfolgen. Damit war ein paralleles Arbeiten entlang der gesamten Post-Pipeline möglich, das den engen Produktionszeitplan überhaupt erst realisierbar machte.«

Der im Kinomodus aufgenommene 4K-iPhone-Content wurde im h.265-Codec gespeichert. »Wir haben das Material nativ im h.265-Format bearbeitet«, erläutert Frick. Am Ende habe man ein TV-Standardformat XDCAM HD422 mit einer R128-kompatiblen Audiomischung herausgegeben.

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… wurden alle Dateien automatisch in einen Dropbox-Ordner hochgeladen.

Ein weiterer Vorteil der Nutzung von DaVinci Resolve war die automatische Sortierung des Rohmaterials mit Hilfe von KI-gestützter Gesichtserkennung beim Ingest. »Dank der Neural Engine von Resolve konnten wir automatisch Bins für jeden Protagonisten erstellen und alle Clips entsprechend sortieren. Das war wirklich sehr hilfreich und hat uns jede Menge Zeit und Geld gespart,« so Frick. »Wir haben mit etwa 30 Minuten Rohmaterial begonnen und in nur zwei Tagen eine fertige 20-minütige Episode inklusive Ton fertig bearbeitet und gemischt.«

Gamechanger

Die Entscheidung für einen cloudbasierten Workflow war für Superama entscheidend, um das Projekt termingerecht abzuschließen.

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DaVinci Resolve sortierte das Rohmaterial automatisch mit Hilfe von KI-gestützter Gesichtserkennung beim Ingest.

»Ohne die Blackmagic Cloud hätten wir das hohe Tempo und die Menge an Material kaum bewältigen können«, betont Frick. »Die Cloud-Lösung ermöglichte maximale Flexibilität und Effizienz.«

Das Team von Superama hat die Produktion mittlerweile abgeschlossen, aber das Projekt zeigt, dass diese Art der schnellen, kostengünstigen Produktion in Zukunft noch öfter Anwendung finden wird. »Wir haben den Workflow etabliert – nun läuft die Produktion in der zweiten Staffel eigenständig weiter«, resümiert Frick.

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Workflow war für Superama entscheidend, um das Projekt termingerecht abzuschließen.

Mit der Kombination aus Blackmagic Cloud, DaVinci Resolve und einem dezentralen Editing-Team konnte Superama in nur drei Monaten eine beeindruckende Leistung erbringen. Dieses Beispiel unterstreicht, dass cloudbasierte Workflows die Zukunft der Produktion und Postproduktion sind, insbesondere für Formate, die auf schnelle Ergebnisse und eine hohe Produktionsfrequenz setzen, betont Blackmagic Design. 

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