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Basketball bei Dyn Media: Näher zum Fan – mit neuer Technik
Content Desk: Die Brücke zwischen Arena und Social Media
Eine zentrale Rolle spielt in diesem Setup der Content Desk, Dyns eigenes Content-Management-System. »Application travels to the media, not the media to the application«, fasst Heyden dessen Konzept zusammen. Soll heißen: Statt aufwändiger Datenübertragungen zwischen verschiedenen Systemen können Inhalte direkt dort verarbeitet werden, wo sie entstehen.
Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Ein Club-Mitarbeiter filmt mit dem Smartphone die Ankunft des Teambus. Über den Content Desk wird das Video hochgeladen und steht dem Regisseur vor Ort sofort zur Verfügung. Mit wenigen Klicks kann er es in die Live-Übertragung einbinden – deutlich schneller als bisher. »Kabinenbilder sind ca. 2 Minuten schneller verfügbar als bisher und ermöglicht Automatisierungen in der weiteren Verteilung der Inhalte«, so Heyden.
Neue Features und Anwendungen
Für genau solche Anwendungen wurde der Content Desk kontinuierlich weiterentwickelt. Er bietet Browser-basiertes Clipping von Highlight-Szenen, eine automatische Key-Moments-Erkennung für Tore, Fouls oder andere besondere Aktionen und integriert vor allem auch direkt Social Media.
Besonders praktisch ist die sogenannte »Kuriositätenkiste« für Fair Play-Momente und besondere Szenen, die nicht aus Sportdaten ableitbar sind. Diese Inhalte werden im Content Desk markiert und automatisch an das Dyn Media Network verteilt – von Kicker bis zu den Kieler Nachrichten. Auch die Administration von Fast Channels läuft über das System: Markierte Inhalte werden automatisch an den Anbieter Frequency übertragen für die weitere Sendeplanung des Fast Channels.
Icon League nutzt Content DeskWas als interne Lösung begann, entwickelt sich zu einem erfolgreichen Produkt. Der Content Desk wird bereits bei 9 Ligen und knapp 200 Clubs eingesetzt. Die Icon League von Toni Kroos hat als erster externer Partner den Content Desk lizenziert, weitere Organisationen sollen folgen über ein Lizenz- und Volumenmodell. »Wir sind auf der Reise von einer Lösung für uns zu einem Produkt, das jetzt eigenständig vermarktet wird«, bestätigt Heyden. Konzeption, Entwicklung und Umsetzung des Dyn Media Content Desk basierten von Beginn an auf dem strategischen Ziel, einen möglichst modularen Aufbau zu realisieren. So können Lizenznehmer wie die Icon League auf eine vollständige Stand-Alone Lösung zugreifen, die den Zugang, die Anreicherung der Inhalte mit Daten und das Clipping von Inhalten innerhalb der Plattform ermöglicht. Darüber hinaus sind individuelle Konzepte umsetzbar, in denen bereits vorhandene Systeme wie Media Asset Management Systeme genutzt werden und der Dyn Media Content Desk als Veredelungsstufe agiert. |
Mimir: Das cloudbasierte Fundament
Als Asset-Management-System bildet das Mimir-System der Fonn Group die Basis der gesamten Produktionsarchitektur.
»Wenn man sich das wie eine Pyramide vorstellt, bildet AWS den Basis-Layer für Storage, darüber sitzt Mimir als cloudbasiertes Asset-Management-System, und die Spitze bildet unser Content Desk«, erklärt Heyden die Hierarchie.
Diese Architektur ermöglicht es, dass alle Beteiligten – von Club-Mitarbeitern bis zu Redakteuren – strukturierten Zugang zu den benötigten Inhalten haben, ohne dass Medien zwischen verschiedenen Systemen hin- und hergeschoben werden müssen.
Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus
Statt großer Übertragungswagen, die quer durch Deutschland fahren, bleiben die kompakten Produktionsboxen in den Basketballhallen. Nur noch Menschen reisen an – und das regional. »Die gesamte Infrastruktur braucht auch keinen Starkstromanschluss mehr«, merkt Heyden an. Das reduziert nicht nur den Aufwand bei den Clubs, sondern ist auch nachhaltiger.
Die Clubs profitieren vom reduzierten Aufwand: weniger Platz benötigt, kürzere Aufbauzeiten und sinkende Produktionskosten bei gleichbleibender Qualität.

Kompakte, nachhaltige Setups, die dennoch gute Qualität liefern – das ist das Ziel der neuen Produktionsweise, betont Andreas Heyden.
Ausblick: Von Basketball zu anderen Sportarten
Das Basketball-Setup dient als Testfeld für weitere Innovationen.
»Das Basketball-Umfeld mit jüngerem Publikum und innovativem Mindset ist ideal geeignet für einen so neuen Ansatz der Medienproduktion, der dann auch in andere Sportarten Eingang finden kann«, blickt Heyden voraus.
Die Vision ist klar: Mehr Interaktivität, nähere Fan-Bindung und nachhaltigere Produktion – ohne Kompromisse bei der Qualität.
Seite 1: Kommentaren, technisches und personelles Setup
Seite 2: Content Desk und Mimir
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Autor: Christine Gebhard
Bildrechte: Dyn Media, vMix, Elgato, Nonkonform
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