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Plazamedia: Neues XR-Studio eröffnet

Mit einer 120 qm LED-Wand und VR-Technik von Mo-Sys hat Plazamedia sein neues BrixWork Studio ausgerüstet.

Plazamedia, BrixWork Studio, Aussenansicht, © Nonkonform

Das BrixWork Studio ist in einer ehemaligen Ziegelei untergebracht.

Am 10. Februar 2023 taufte Jens Friedrichs, Vorsitzender der Geschäftsführung der Plazamedia, das neue XR-Studio des Unternehmens: Wie bei einer Schiffstaufe ließ er eine Flasche an der LED-Wand zerplatzen und benannte das Studio damit BrixWork Studio.

Studiotaufe, BrixWorks, Jens Friedrichs, © Plazamedia

Studiotaufe: Jens Friedrichs »gibt dem Affen Zucker«.

Da aber in diesem Studio vieles nicht ganz real ist, schleuderte Friedrichs keine volle Champagnerflasche mit Schmackes auf die Wand, sondern nutzte eine der im Stuntbereich bekannten Zuckerflaschen für die Taufe. Dass dies möglich war, ist auch schon eine Besonderheit: Die LED-Wand im BrixWork-Studio von Plazamedia hält mehr aus als viele andere Videowalls, die in LED-Volumes verwendet werden.

Plazamedia, BrixWork Studio, Logo

Das BrixWork Studio ist jetzt nutzbar.

Der Name des neuen Studios rührt daher, dass es in einem Gebäude untergebracht ist, das früher Teil einer Ziegelei war. Hier hat Plazamedia eine große LED-Wand aufgebaut, mit 24 m Breite und 5 m Höhe, gebogen in L-Form. Die insgesamt 120 m2 große LED-Wand ermöglicht die übergangslose Verbindung realer Set-Architektur mit virtuellen Welten und kann über Augmented Reality zu einem 360°-Raum erweitert werden.



Jens Friedrichs sowie Elfi Kerscher, Michael Ermair und Maximilian Gillich über das Konzept und die Besonderheiten des neuen Studios.

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BrixWorks, Studioeinweihung, © Plazamedia

Während der Einweihungsshow: Kran, bestückt mit Red-Kamera, im Hintergrund die insgesamt 120 m2 große, gebogene LED-Wand.

Aufgebaut ist die Wand aus Panels des spanischen Herstellers Alfalite. Neben einer sehr hohen Bildqualität zeichnet sich die LED-Wand durch mechanische Präzision und einen Betrachtungswinkel von 175 Grad H/V ohne sichtbaren Lichtabfall aus.

Plazamedia, BrixWork Studio, Michael Ermair, © Nonkonform

Michael Ermair, Plazamedia, erklärt im Video wichtige Technikaspekte.

Mit einem Pixel Pitch von 1,9 mm wird eine Auflösung erreicht, die für Broadcast-Anwendungen wichtig ist und höher liegt als bei üblichen XR-Volumes für Filmproduktionen. Der geringe Pixel Pitch ermöglicht auch das sehr geringe Moiré-Verhalten der Panels. Zudem sind die Panels robust — zumindest robust genug, um schadlos eine Zuckerflasche daran zu zerschmettern — und man kann die Panels sogar feucht abwischen.

Plazamedia, BrixWork Studio, Eröffnung, Elfi Kerscher, © Nonkonform

Bei der Studioeröffnung erklärte Elfi Kerscher den insgesamt 150 Gästen der Eröffnung das Funktionsprinzip und die Vorteile des BrixWork Studios.

Bei Bedarf wird die LED-Wand durch flexible »Wild Walls« ergänzt, mit ebenfalls hochauflösenden Alfalite-LED-Panels, um photorealistische Reflexionen und Lichteffekte zu erreichen oder einen Himmel zu simulieren.

Plazamedia, BrixWork Studio, Elfi Kerscher, © Nonkonform

Elfi Kerscher, Plazamedia.

Die LED-Wand wird dauerhaft im BrixWork-Studio aufgebaut bleiben, als Festinstallation — was Rüstzeiten und Setup-Aufwand stark reduziert.

Plazamedia, BrixWork Studio, Kamera, © Nonkonform

Bei der Eröffnung wurde eine Red-Kamera eingesetzt, es sind aber prinzipiell viele hochwertige Kameras diverser Hersteller nutzbar.

Multikamera- und Live-Betrieb möglich

Anders als viele andere LED-Volumes ermöglicht es die technische Ausrüstung des BrixWork Studios, auch Multikameraproduktionen zu realisieren, mit theoretisch beliebig vielen Kameras. Auch live-fähig ist das Studio und man kann auch beides kombinieren: Live-Multikamera-Produktionen sind damit also möglich — und das hat Plazamedia mit den Live-Übertragungen der Fußball-WM-Shows von Magenta TV im vergangenen Jahr auch schon bewiesen.

Plazamedia, BrixWork Studio, Kran, © Nonkonform

Wo auch immer der Kran die Kamera positioniert: das Startracker-System von Mo-Sys erfasst die exakte Position im 3D-Raum.

Diese Funktionalität des BrixWork Studios basiert auf diversen Systemen des Herstellers Mo-Sys. Startracker ist als Trackingsystem im Einsatz, das die genaue Positionierung der Kamera(s) gewährleistet. BMR kombiniert einen LED-Content-Server mit Multi-Kamera-Umschaltung und einem MOS-basierten On-Air-Grafiksystem, das Unreal-Engines nutzt. Und Cinematic XR Focus eröffnet eine weitere Besonderheit des Studios: Ganz einfach per gängiger Focus-Remote kann man im BrixWork Studio auch die Darstellung des Hintergrundbildes auf der LED-Wand defokussieren, um so einen filmischeren Look mit weniger Schärfentiefe simulieren und die Protagonisten bildgestalterisch besser vom Hintergrund absetzen zu können.

Plazamedia, BrixWork Studio, Focus-Remote, © Nonkonform

Cinematic XR Focus kann über eine klassische Focus-Remote bedient werden.

Den virtuellen Fokus kann man auch so verwenden, dass man eine Fokus-Verlagerung von einem realen auf ein virtuelles Objekt in der LED-Wand absolut realistisch umsetzen kann.

Weitere Details zur Technik finden Sie im Video und auf der nächsten Seite.

Seite 1: Einweihung, Multikamera/Live
Seite 2: Motivation, Nachhaltigkeit, Möglichkeiten


Autor: C. Gebhard, G. Voigt-Müller, Felix Holderer

Bildrechte: Nonkonform (13), Plazamedia (6), Archiv (1)

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