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Der Fußball und das Geld
Konkrete Pläne
Die Rede ist von 20 bis 30 %, die verkauft werden sollen. Die Fifa betont, dass der Weltverband aber weiterhin die Kontrolle behalten werde: »Die Fifa würde durch eine Mehrheitsvertretung im Vorstand und die ausschließliche Zuständigkeit für die Fußballführung, Wettbewerbe, den internationalen Spielkalender sowie alle regulatorischen und sportlichen Entscheidungen die vollständige Kontrolle über FFE behalten.«
Um das Vorhaben umzusetzen, will die Fifa eine Tochtergesellschaft namens Fifa Forward Enterprise (FFE) gründen. Sie soll die kommerziellen Aktivitäten bündeln und die Turniere organisieren.

Selbst Sepp Blatter, hier auf einem Foto, das beim Confed Cup 2005 entstand, kritisiert die Pläne der Fifa. Kommentar eines X-Nutzers: »Infantino makes Blatter look like a saint.«
US-Dominanz
Die Fifa erläutert in der Mitteilung weiter, dass vorbehaltlich der endgültigen Zustimmungen und erforderlichen Genehmigungen Thrive Eternal die vorgeschlagene Investorengruppe für FFE anführen wird und dass J.P. Morgan beauftragt wurde, mit der Fifa in dieser Angelegenheit zusammenzuarbeiten.
Dazu muss man wissen: Thrive Eternal ist eine Investmentgesellschaft von Joshua Kushner, der wiederum der Bruder von Jared Kushner (Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump) ist.
Geld für kleinere Verbände
Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, würde es jedem einzelnen der 211 Mitgliedsverbände der Fifa sofort je 20 Millionen US-Dollar in die Kassen spülen. In den Folgeperioden soll es noch viel mehr werden.
Für Infantino selbst dürfte der Deal ebenfalls äußerst lukrativ werden. Und mit dem Geldsegen für viele kleinere Verbände zementiert er ganz nebenbei auch seine Position.
Uefa läuft Sturm
Aus Europa, wo ja immerhin der amtierende Weltmeister herkommt, gibt es Gegenwind. Die Uefa veröffentlichte das folgende Statement: »Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Vermögenswerte, mit denen gehandelt werden darf – insbesondere dann nicht, wenn völlig intransparent ist, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns besitzt den Fußball. Es steht der Fifa nicht zu, ihn zu verkaufen.«











