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Grass Valley kündigt Avora an
Avora vereint sämtliche Werkzeuge für anspruchsvolle Live-Shows in einer Umgebung: Statt eine Produktion aus mehreren Einzellösungen zusammenzusetzen, bündelt Avora Vorbereitung, Produktion und Ausspielung in einem durchgängigen System – von Switching und Grafik über Audio und Remote-Gäste bis zu Content, Replay und Delivery.
Im Kern verfolgt Grass Valley Avora einen einfachen Ansatz: professionelle Live-Produktion soll leichter zu erstellen, zu bedienen und zu wiederholen sein. Produktionsressourcen lassen sich als vollständige Show vorbereiten, speichern, duplizieren und abrufen. Das erleichtert den Wechsel zwischen wiederkehrenden Events, Formaten und Produktionen, ohne den Workflow jedes Mal neu aufzubauen. Teams können die Produktion an die Anforderungen jeder Show anpassen und flexibel weiterentwickeln.
»Avora beantwortet einen klaren Marktbedarf«, sagt Jonathan Lyth, Product Director for Live Applications bei Grass Valley. »Produktionsteams brauchen zunehmend professionelle Leistungsfähigkeit, operative Einfachheit und die Flexibilität, sich an die jeweilige Show anzupassen. Avora bringt die gesamte Live-Produktion in einem System zusammen und gibt Teams einen einfacheren Weg, anspruchsvolle Live-Produktionen zu erstellen, zu betreiben und zu wiederholen.«
Shot-basiert oder klassisch – und webbasiert für mehrere Rollen
Avora unterstützt sowohl visuelle, shot-basierte Produktion als auch klassischen Programm-/Preset-Betrieb, sodass Operator in der für sie passenden Arbeitsweise agieren können. Die webbasierte Bedienoberfläche erlaubt zudem mehreren Produktionsrollen gleichzeitigen Zugriff auf dasselbe Avora-System über eigene Browser-Interfaces.
Remote-Gäste lassen sich über private Einladungslinks in die Produktion einbinden, inklusive latenzarmer Anbindung, Mix-Minus und Talkback direkt im Workflow. Auch Content, Grafik und Prompting sind integriert. Replay, Recording, Monitoring, Playout und Delivery erweitern Avora über die reine Bildmischung hinaus zu einer vollständigen Live-Produktionsumgebung.
Auf Basis von GV AMPP, aber eigenständig
Avora basiert auf den Grundprinzipien und der Technologie von GV AMPP, operiert aber als eigenständige Grass-Valley-Lösung. Damit bringt der Hersteller seine softwaredefinierte Produktionserfahrung in ein in sich geschlossenes All-in-One-System und erspart Teams den Aufwand, mehrere unabhängige Tools zusammenzuführen und zu betreiben.
Das System ist für ein breites Spektrum an Live-Produktionen ausgelegt – von Sport und Live-Events über Venues, Bildung und Corporate/Enterprise-Media bis zu regionaler Produktion und anderen wiederkehrenden Workflows. Dasselbe System lässt sich für unterschiedliche Produktionen, Formate und Betriebsmodelle konfigurieren. Für bestehende AMPP-Kunden bietet Avora zudem eine zusätzliche Option für Produktionen, bei denen ein eigenständiges All-in-One-System die passende operative Lösung ist.
Avora ergänzt Grass Valleys breiteres Live-Produktionsportfolio: K-Frame bedient weiterhin dedizierte Hardware-Switching-Umgebungen, Maverik X und AMPP adressieren softwaredefinierte Produktion im Enterprise-Maßstab. Avora fügt dem Portfolio ein eigenständiges All-in-One-Modell für Produktionen hinzu, bei denen integrierte Funktionalität, Flexibilität und Einfachheit im Vordergrund stehen.
Die kommerzielle Verfügbarkeit von Avora ist für später in diesem Jahr geplant.





















