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IBC2006: Ikegami und Inphase gehen OEM-Partnerschaft ein
Inphase hat sein holografisches Speichersystem im Prototypenstadium schon während einiger Messen am Stand seines Entwicklungspartners Maxell vorgestellt (siehe News darüber), so auch in diesem Jahr. Jetzt kündigt der Hersteller einen OEM-Deal mit Ikegami an: Demnach wird Ikegami das holografische Speichersystem als OEM-Produkt verkaufen.
Als Speichermedium dient dabei eine Optical Disk in Form einer 130-mm-Scheibe, die in einer Cartridge steckt. Zum Aufnehmen und Abspielen der Files benötigt man ein spezielles Laufwerk, das an einen PC angeschlossen wird. Auf die Holographic Disc sollen rund 300 GB passen. Die Lebensdauer des Mediums gibt InPhase mit 50 Jahren an. Für die nächsten Generationen des Speichermediums strebt der Hersteller den Ausbau der Kapazität 800 GB auf 1,6 TB an.
Ikegami sieht in dem System eine interessante Lösung im Zusammenspiel mit seinen Camcordern Editcam und Editcam HD. Der Hersteller betont, dass die OEM-Variante des Speichersystems speziell auf die Anforderungen von Broadcastern optimiert sei. Weiter sei es mit dem System möglich, Video-Content von den Camcordern via FireWire oder mittels FTP-Interface auf die 300-GB-Cartridges zu überspielen. Für die Aufzeichnung im Camcorder selbst werde man aber weiterhin die Ikegami-Fieldpaks nutzen.
Die Medien fertigt die Firma Maxell, die auch Investor bei Inphase ist. Zur IBC2006 zeigte Inphase eine funktionsfähige Variante des Systems. Fertige Geräte soll es im kommenden Jahr geben, anfänglich sollen die Preise in der Größenordnung von 15.000 bis 20.000 Euro liegen und die Speichermedien etwa 150 bis 200 Euro kosten.
Autor: red
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