Kommentar, Top-Story: 09.11.2000

Die Quote

Die Fernsehwelt ist in viele Lager, Gruppierungen und Interessensgemeinschaften unterteilt, die ganz verschiedene Anschauungen vertreten und damit normalerweise ein breites Meinungsspektrum abbilden. Manche Themen spalten und polarisieren aber die Branche, verengen die Blickwinkel, spitzen die Argumentation zu. Dazu gehört die Einschaltquote.

Den einen ist sie Messlatte, Richtschnur und Halt, Pulsmesser des Publikumsinteresses, Ausguck aus dem Elfenbeinturm und letztlich das einzige Werkzeug, mit dessen Hilfe sich einigermaßen objektive Bewertungen über Programmangebote abgeben und Entscheidungen fällen lassen.

Den anderen ist sie letztlich ein Dorn im Auge, nur nutzlose Statistik, ein Mittel der Plattmacher, mit dem qualitativ hochwertige Programmangebote verhindert oder auf indiskutable Sendeplätze verwiesen werden, ein Sargnagel für das anspruchsvolle Fernsehen.

So oder so: Wer gute Quoten hat, der freut sich, vergisst zumindest für eine Weile den unter Fernsehleuten nicht gerade seltenen, allgemeinen Kulturpessimismus und kann der Quote als Gradmesser seines Erfolgs durchaus positive Seiten abgewinnen.

Da ist auch die Redaktion von www.film-tv-video.de nicht viel anders. Und deshalb hier die aktuelle Quote von www.film-tv-video.de: 12 Minuten verbringen die registrierten Nutzer im Schnitt bei jedem Besuch innerhalb von www.film-tv-video.de. Zeitliche Basis dieser aktuellen Zahl ist der November 2000. Nutzer, die lediglich die Startseite besucht oder ausschließlich den frei zugänglichen Adressteil genutzt haben, sind dabei nicht eingerechnet.

12 Minuten pro Besuch: Ein großer Teil der Nutzer schaut mindestens einmal wöchentlich rein, macht eine gute Dreiviertelstunde pro Monat. Ein sehr guter Wert, der zudem nur die Online-Zeit erfasst. Die in dieser Zeit heruntergeladenen und ausgedruckten Artikel werden schließlich offline weiter genutzt.

Die Redaktion wird alles daran setzen, dass Sie diese wertvolle Zeit nicht verschenken. Sie werden sehen.

Autor
C. Gebhard, G. Voigt-Müller
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