Investition: 22.09.2005

Beim ORF: SGI-Speicherlösung mit zentralem Schnittspeicher

Mit der SGI-Lösung realisiert der ORF netzwerkbasiertes Editing auf Basis einer zentralen Speicher-Infrastruktur.

Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat sich im Juni für eine Server-Lösung von SGI entschieden. Ziel des ORF war es demnach, im Editing-Bereich eine auf Standards basierende zentrale Speicher-Infrastruktur einzurichten.

Der ORF betreibt ein zentrales Studio in Wien sowie Regionalstudios in den österreichischen Bundesländern und verbreitet über die beiden TV-Kanäle ORF1 und ORF2 zwei Fernsehvollprogramme, sowie eine Reihe von Hörfunk-Programmen. Mit Hilfe der datenzentrierten SGI-Umgebung will der Sender beim Produzieren seiner Fernseh- und Radio-Programme schneller werden und zusätzlich mehr Kapazität für das Produzieren von Programmen schaffen, die über den Wiener Kabel- und Satellitensender TW1 ausgestrahlt werden sollen.

Der ORF habe sich unter anderem deshalb für SGI entschieden, weil sich die Entscheidungsträger des Senders beim SWR und bei Danish Radio von aktuellen SGI-Installationen überzeugen konnten, teilt Silicon Graphics Broadcast mit. Dazu Andreas Winter, Projektleiter beim ORF: »Wir sagten von Anfang an, dass wir eine Technologie brauchen, die flexibel ist, die erweiterbar ist und die offen ist für unsere hauseigene Produktionsumgebung. Was die Zukunft bringt, weiß man nie genau. Wir wollten skalieren und wachsen können, und so haben wir uns für die Lösung SGI InfiniteStorage RM660 entschieden, die unseren Erfordernissen im Broadcast-Markt am besten entspricht. SGIs Software für netzwerk-basiertes Editing führt bei der Produktion zu optimierter Geschwindigkeit und Flexibilität – was bei unserer Kaufentscheidung als wesentliches Alleinstellungsmerkmal gesehen wurde.«

Stephan Schindler, General Manager von Silicon Graphics Broadcast Europe, sagt über die Installation beim ORF: »Wir freuen uns, den ORF in der Familie der SGI-basierten TV-Produktions- und Rundfunkhäuser willkommen zu heißen. Rund um die Welt entdecken Kunden den soliden Wert und die Leistungsfähigkeit, die SGI mit seinen Vernetzungs- und Integrations-Angeboten sowie mit seinen Hard- und Software-Produkten bieten kann.«

Um eine zentralisierte Editing-Infrastruktur für 15 Pinnacle Liquid Schnittplätze zu schaffen, kaufte der ORF vier Midrange-Server des Typs SGI Altix 350, die – mit Intel-Itanium2-Prozessoren und Linux ausgestattet – als NAS-Server für eine 14 TB große SGI-InfiniteStorage RM660-Lösung fungieren. Eingebunden in das Shared-File-System SGI InfiniteStorage CXFS, werden die 15 Pinnacle-NLE-Systeme gemeinsam auf den Speicher zugreifen können. SGIs Software für netzwerk-basiertes Schneiden sowie zwei Omneon-Videoserver (D-Vertrieb: Netorium) ermöglichen dies. Rund 15 weitere Pinnacle-NLE-Systeme sollen in Zukunft gemeinsam auf den Medien-Datenspeicher zugreifen können.

Autor
red
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