Editorial, Kommentar, Top-Story: 05.05.2011

Und, wie war die NAB?

Für die Redaktion von film-tv-video.de ist die jährliche NAB-Berichterstattung jeweils mit höchstem Arbeitsaufkommen und Stress verbunden. Das war auch in diesem Jahr so, aber keine Angst: Wir wollen Ihnen nicht vorjammern, sondern uns bei Ihnen bedanken. Ganz ehrlich, ohne jegliche Ironie.

Wenn man sich nämlich viel Arbeit macht, dann wünscht man sich doch, dass das gewürdigt wird und die Mühewaltung auf fruchtbaren Boden fällt. Hier kommen Sie ins Spiel, als Leser und Videozuschauer. Und Sie haben Ihren Part in dieser Gleichung wirklich sehr gut ausgefüllt: Danke dafür.

Die rund 10.000 Abonnenten dieses Newsletters haben die hohe Frequenz während der Messe ganz offenbar nicht als nervig empfunden, sondern sich über die zeitnahe NAB-Berichterstattung gefreut, die trotzdem nicht nur im Durchreichen von Pressemitteilungen bestand.

Etlichen Nutzern reicht ja für den raschen Überblick der Newsletter selbst, aber der größere Teil geht dann doch online und besucht film-tv-video.de. Die meisten Online-Besucher gehören zu den knapp 16.000 registrierten Nutzern, andere schauen als Gäste rein, zunehmend auch via Facebook.

Rund 43.000 Visits bei film-tv-video.de im April 2011 sind das Resultat. Damit ist der bisherige Monatsrekord bei den Visits geknackt — und das trotz der Osterferien, die normalerweise immer für eine Senke sorgen. Ein besseres Zeichen dafür, dass Sie als Leser den Einsatz der Redaktion vor Ort in Las Vegas honorieren, gibt es nicht.

Besonders in Zeiten, in denen per »Cut, Copy, Paste« nicht nur große Teile von Doktorarbeiten erstellt werden, sondern auch die Inhalte angeblich redaktionell orientierter, unabhängiger News-Portale, ist das ein schöner Vertrauensbeweis von Ihrer Seite. Es macht offenbar doch einen Unterschied, ob der automatisierte Upload-Server für Pressemitteilungen Texte online publiziert, oder ob es noch ein Redaktionsteam gibt, das selektiert, einordnet und wertet.

Zahlen haben in der digitalen Welt eine wachsende Bedeutung, deshalb setzt film-tv-video.de gleich drei Statistik-Softwares parallel ein, um die Zugriffszahlen zu ermitteln. Warum der Aufwand? Ganz einfach, weil Gürtel und Hosenträger zusammen mehr Sicherheit bieten: Viele Statistik-Softwares und ins CMS oder Redaktionssystem integrierte Zählsysteme ermitteln Mondzahlen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Deshalb lohnt es sich immer, nachzufragen, womit die genannten Zahlen denn ermittelt wurden.

Bei film-tv-video.de sind eTracker, Infonline und Google Analytics im Einsatz, um möglichst korrekte, belastbare Zahlen zu ermitteln — und kontrollieren zu können, ob die erfassten Werte realistisch sind. Für film-tv-video.de gilt: nur harte Zahlen sind gute Zahlen — alles andere gehört ins Land der Mythen und Märchen. Die genannten 43.000 Visits jedenfalls können als gesichert gelten.

Zurück zum Feedback: Mehr als 2.100 Menschen haben zudem in den vergangenen sechs Monaten bei Facebook zur Seite von film-tv-video.de »gefällt mir« gesagt, der Youtube-Kanal von film-tv-video.de — in jüngster Zeit mit 39 NAB2011-Videos aufgefrischt — bringt es auf insgesamt mehr als 350.000 Videoabrufe. Auch das eindrucksvolle Zeichen dafür, dass sich der Aufwand lohnt.

Ein guter Zeitpunkt um Dank zu sagen, also nochmal: »Danke« — und bleiben Sie uns treu, denn nur dann können wir auch in Zukunft unsere Arbeit tun und dabei unseren redaktionellen Grundsätzen treu bleiben.

Sie werden sehen.

Autor
Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller
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