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4K: vom Schwel- zum Flächenbrand

Wie macht man aus einem Schwelbrand einen Flächenbrand? Indem man Sauerstoff zuführt, sprich: durch kräftiges Blasen. Das gilt auch im übertragenen Sinn und deshalb finden nicht wenige, dass das Thema 4K derzeit ziemlich aufgeblasen daherkomme, weil die Marketing-Abteilungen der Herstellerseite dem zarten Flämmchen derzeit sehr kräftig heiße Luft zuführen.

So kann der Eindruck entstehen, dass momentan zwar sehr viel über 4K geredet werde, aber tatsächlich sehr wenig geschehe. Stimmt das? Um das zu klären, haben wir uns redaktionell mit der Frage des Mittelbaus beschäftigt: Was passiert in der Branche, außer dass die Geräteindustrie am einen Ende immer mehr 4K-Kameras und -Camcorder entwickelt und vorstellt und sich am anderen Ende 4K-Displays bei den Endkunden langsam aber sicher in nennenswerter Zahl verbreiten?

Dabei zeigte sich: Im Mittelbau herrscht viel mehr 4K-Aktivität, als man vielleicht vermutet, wenn man sich nicht wirklich mit dem Thema befasst und ihm ablehnend oder ignorierend gegenübersteht.

Zumindest vorbereitend und in Pilotprojekten beschäftigen sich auch der Live-Bereich und die Distribution ziemlich intensiv mit dem Thema. Der nächste Schub für 4K steht hier mit den jetzt möglichen Live-Übertragungen in UHD unmittelbar vor der Tür.

Außerdem gibt es neben dem Pay-TV-Bereich mit Netflix einen weiteren Treiber im 4K-Markt, der den Endkunden eine wachsende Zahl von 4K-Programmen anbieten wird. Also haben wir mit Astra, Sky und Netflix über deren Blickwinkel auf 4K/UHD gesprochen — und Interessantes erfahren.

Für die Redaktion von film-tv-video.de steht fest: 4K ist jetzt schon ganz anders im Markt verankert, als es Stereo-3D jemals war. 4K ist gekommen um zu bleiben — und sich über die reine Auflösungssteigerung hinaus weiter zu entwickeln.

Sie werden sehen.

Autor: Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller

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