Display: 10.08.2007

Quato: Intelli Proof 240 / 260 Motion

Hardware-kalibrierte Postproduction- und Grading-Monitore.

Der Braunschweiger Hersteller Quato entwickelt Farbmess- und Farbmanagementsysteme und hat für die Druckvorstufe zahlreiche Hardware-kalibrierte Monitore im Portfolio. Jetzt hat der Hersteller, der für seine Druckvorstufen-Monitore schon mehrfach ausgezeichnet wurde, auch zwei Monitore für die Postproduktion entwickelt: den Intelli Proof 240 Motion und den Intelli Proof 260 Motion Excellence. Laut Hersteller sind die beiden Displays optimal auf die Bedürfnisse von Schnitt- und Gradingsystemen sowie generell von Videobearbeitungsplätzen zugeschnitten.

Quato merkt an, dass Anfragen aus dem Broadcast- und Postproduktionsumfeld den Anstoß für die Entwicklung der beiden Monitore gaben. Die zentrale Idee dahinter: Wie lassen sich die etablierten Monitor-Kalibrierungssysteme aus diesem Bereich auf die Broadcast- und Postproduction-Branche übertragen, so dass auch dort das, was auf dem Monitor zu sehen ist, am Ende der Postproduktion auch auf der Leinwand oder dem TV-Gerät so ankommt?

Aus der Sicht von Quato eignen sich die beiden neuen Monitore in erster Linie für Postproduktions-Anwendungen. Der für die DCI-Wiedergabe optimierte Farbraum des Modells 260 deckt demnach nahezu das gesamte DCI-Spektrum ab und soll sich damit innerhalb der Farbtoleranzen der DCI 1.1 Spezifikationen bewegen. Weiter soll sich das Wide Gamut Panel dieses Monitors auch zur optimierten Wiedergabe von Videomaterial eignen, das über einen Farbumfang verfügt, der über den ITU-Standard BT.709 hinausgeht( xvYCC).

Das Modell 240 bietet laut Quato hingegen eine optimale Anpassung an PAL und die ITU-Standards BT.1361 und BT.709 und kann Standard-HDTV-Inhalte farblich korrekt wiedergeben. Durch die interne 14-Bit-Verarbeitung sei die Berechnung und Wiededergabe zukünftiger Standards wie DeepColor und xvYCC mit Farbtiefen von 10, 12 und 16 Bit sichergestellt worden.

Beide Monitore bieten auch für die DVI-Schnittstelle Video-gerechte Taktraten von 48Hz, 50HZ und 60Hz, was Tearing-Effekte verhindern soll. Eine Picture-in-Picture Funktion rundet den Funktionsumfang ab. Die Hardwarekalibration stellt eine Farbwiedergabe mit bis zu 16 Bit Rechengenauigkeit sicher – gleichgültig, welche Signalquelle verwendet wird. Dabei kann der Monitor neben den videokonformen Presets für HD und DCI auf jede gewünschte Helligkeit, Farbtemperatur und Gradation direkt kalibriert werden. Erzeugte LUTs können jederzeit mit der iColor-Display-Kalibrationssoftware in den Monitor transferiert werden. Neben Ein- und Ausgabeschnittstellen wie Single-Link SDI-HD und Komponenten-Signal verfügt der Monitor auch über zwei DVI-Anschlüsse für die Zusammenarbeit mit Schnittsystemen auf Computer-Basis.

Beide Modelle sollen ab Sommer 2007 verfügbar sein. Das Modell 240 wird für einen Brutto-Listenpreis von rund 3.500 Euro und das Modell 260 für rund 5.000 Euro inklusive Kalibrations-Sensor angeboten.

Autor
red
Schlagwortsuche nach diesen Begriffen
Display