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IBC2016: Neue Software für Clipster

Der Clipster von Rohde & Schwarz ist im Markt als Mastering-Station gut etabliert, mit Neuerungen wie HDR, Floating Point Processing und erweiterten IMF-Workflows erweitert der Hersteller die Anwendungsmöglichkeiten.
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Der Clipster ist im Markt als Mastering-Station gut etabliert, der Hersteller Rohde & Schwarz erweitert mit neuer Software die Anwendungsmöglichkeiten.

Mit der jüngsten Software-Version 6.1 und einem Ausblick auf 6.2 für die Mastering-Station Clipster präsentiert der Hersteller Rohde & Schwarz ein erweitertes Toolset für HDR-Workflows, das noch flexibleres Color-Processing ermöglicht. Dabei werden sowohl Dolby Vision, als auch HDR10 unterstützt. Durch IMF-Untertitel und das neue Compositing direkt in der Timeline werden Lokalisierungs-Workflows vereinfacht.

Mit den neuen Funktionen können Content-Ersteller ihre Spielfilme (DCI) und ihren TV-Content schneller und zuverlässiger mastern (Anwendungsbeispiel). Insbesondere bei Produktionen mit höheren Auflösungen, höheren Bildwiederholraten und erweitertem Farbraum kann Clipster seine Stärken ausspielen: Mit dem neuen Floating-Point-Processing ist Color-Management in Echtzeit bis 4K möglich.

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Für den Clipster stellte Rohde & Schwarz die neue Software-Version 6.1 vor.

Die nun verfügbare Software-Version 6.1 erweitert das IMF-Feature-Set durch die Lokalisierung mit Untertiteln. Darüber hinaus ermöglichte das neue Alpha-Compositing den einfachen Austausch von Daten wie Titelsequenzen und Texteinspielern in mehreren Sprachen direkt in der Timeline. Damit lässt sich Content, der für eine bestimmte Region gemastert ist, für die weltweite Distribution anpassen.

Die Unterstützung von Dolby Vision und HDR10-Metadaten in IMF (PQ, SMPTE2086) ermöglicht die Zulieferung von Content für alle aktuellen HDR-Consumer-Standards. Um Content im hochauflösenden High-Dynamic-Range (HDR) und Wide-Color-Gamut (WCG)-Format zu liefern, hat der Hersteller die neuen Formate HEVC und ProRes 444 XQ integriert. Die zusätzliche Ausgabe von Audio über HDMI vereinfacht die Qualitätskontrolle.

Ein Highlight der kommenden Version Clipster 6.2 wird die Erweiterung des HDR-Workflows um Bildverarbeitung mit Gleitkomma-Arithmetik darstellen. Damit lässt sich der große Dynamikbereich des HDR-Materials präzise konvertieren. Rohde & Schwarz ist es nach eigenen Angaben gelungen, ein hochqualitatives Master wie eine lineare OpenEXR Datei zu importieren und in den Ausgabefarbraum mit der entsprechenden Quantisierung (12-Bit PQ / SMPTE ST 2086) zu rendern. Dies ist notwendig um den stetig wachsenden Anforderungen im Bereich HDR-Farbmanagement gerecht zu werden.

Clipster 6.2 steht somit für den nächsten Schritt in Richtung einer flexiblen HDR-Mastering-Lösung. Darüber hinaus ermöglicht eine optimierte Architektur und die beschleunigte Hardware die Bildverarbeitung in Echtzeit bis 4K/120p. Weitere Features bieten Unterstützung des DNxHR-Codecs und die Möglichkeit, HDR-Metadaten für Dolby Cinema zu verarbeiten.

Autor: red

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