Editing, Grafik, NAB, Postproduction, Tech-News 2020: 19.05.2020

Adobe CC-Softwares: ProRes Raw und mehr

Die ab sofort verfügbaren Updates unterstützen ProRes Raw. Auto Reframe in Premiere Pro ist schneller geworden, es gibt neue Stiftwerkzeuge, Rush kann Projekte jetzt fürs 4:5-Format anpassen, und etliche weitere Funktionen sollen bessere Performance bieten.

Mehr Effizienz bei der Videoproduktion
ProRes Raw: Source Settings in Premiere Pro, inklusive des Belichtungsreglers.
    • Die ProRes Raw-Unterstützung in Premiere Pro und After Effects bietet eine umfassende, plattformübergreifende Lösung für ProRes-Workflows von der Kamera-Aufzeichnung bis hin zur Ausgabe.
Man kann sich nun gezielt Parameter mit bestimmten Eigenschaften anzeigen lassen.
    • Zu den optimierten Grafik-Workflows in Premiere Pro gehört ein verbessertes Stiftwerkzeug mit besserer Unterstützung für Bezier-Kurven und höherer Präzision bei der Erstellung von Linien und Formen. Filtereffekte zeigen Attribute an, die nur über Keyframes oder angepasste Parameter verfügen, so dass man sich auf die jeweils aktiven Effekte konzentrieren kann.
Die Funktion Auto-Reframe soll nun deutlich schneller ablaufen.
    • Auto-Reframe in Premiere Pro ist jetzt schneller. Die Funktion basiert auf der Adobe-KI Sensei und repositioniert Video automatisch innerhalb verschiedener Seitenverhältnisse, etwa quadratisches und vertikales Video, wodurch Arbeitsabläufe für soziale Medien und Content-Plattformen wie Quibi beschleunigt werden.
Dank Hardware-Kodierung sind schnellere Exporte möglich.
    • Hardware-Kodierung unter Windows für H.264 und H.265 (HEVC) ist für Nvidia- und AMD-Grafikprozessoren verfügbar, was einen durchweg schnelleren Export für diese weit verbreiteten Formate ermöglicht.
    • Die Unterstützung von Audiodateien in Creative Cloud-Bibliotheken ermöglicht es Benutzern von Premiere Pro, häufig verwendete Audio-Assets zu speichern, zu organisieren und freizugeben, sodass sie über das CC-Bibliotheken-Panel einfach darauf zugreifen können.
    • Neue Werkzeuge in After Effects bieten Motion Graphics-Künstlern zusätzliche kreative Optionen für Animation und Design. So lassen sich konische, wellige, spitze oder abgerundete Striche auf Formebenen und Striche für stilisierte Looks und Bewegungsdesigns erstellen.
    • Concentric Shape Repeater in After Effects bieten neue Möglichkeiten, mit denen sich flippige Designs mit Retro-Look gestalten lassen.
    • Die Masken- und Form-Cursor in After Effects zeigen an, welches Werkzeug gerade im Einsatz ist, und sorgen so für einen besseren Überblick.
In Character Animator gibt es Neuheiten.
    • Verbesserungen an Audio-Triggern und Timeline-Filtern in Character Animator erhöhen die Effizienz in Animations-Workflows.
    • Die automatische Audio-Hardware-Umschaltung ist jetzt in MacOS für After Effects, Media Encoder, Audition, Character Animator, Prelude, Premiere Pro und Premiere Rush verfügbar. Beim Wechseln von Audiogeräten oder einfach beim Anschließen von Kopfhörern erkennt das Betriebssystem die Hardware, und das jeweilige Adobe-Programm schaltet automatisch auf die aktuelle Hardware um.
In Rush lassen sich jetzt auch 4:5-Ausschnitte generieren.
  • Benutzer von Premiere Rush können jetzt automatisch die Größe von Projekten auf das Seitenverhältnis 4:5 anpassen, um Formaten für Facebook- und Instagram-Videos zu entsprechen. Außerdem ist es ab iOS 13 und mit einem aktuelles iPhone möglich, innerhalb von Premiere Rush mit der ausgewählten Back Camera (Ultraweitwinkel, Weitwinkel oder Teleobjektiv) aufzuzeichnen. Zudem können Benutzer nun Medien aus der Files-App direkt aus dem Premiere Rush-Medienbrowser auf iOS-Geräten importieren, was den Zugriff auf Dateien, die auf dem Gerät oder verschiedenen Cloud-Services gespeichert sind, vereinfacht.

Adobe-Firmenvideo über Shape-Tools in After Effects.
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