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NEP EU-01: Ü-Wagen für ganz Europa
Auf der IBC 2026 zeigt NEP mit dem EU-01 den ersten Ü-Wagen einer neu gedachten Fahrzeugreihe: Statt länderspezifischer Einzellösungen setzt der Dienstleister künftig auf ein einheitliches Konzept für ganz Europa.
Das Ziel: Crews arbeiten unabhängig vom Einsatzort mit denselben Produkten und demselben Look, NEP kann die Fahrzeuge europaweit flexibel verteilen und maximal auslasten.
Mark Overkamp stellt den neuen Ü-Wagen vor.
Technisch verarbeitet der Wagen bis zu 26 Kameras vollständig IP-basiert über insgesamt 28 Arbeitsplätze. Im Engineering-Bereich sitzen fünf Shader und der Übertragungsleiter, ergänzt durch Haupt- und Nebenregie sowie eine Tonregie mit drei Arbeitsplätzen.
Die Nebenregie lässt sich multifunktional nutzen – etwa durch zusätzliche EVS-Plätze anstelle eines Mischpults. Als Kameras kommen Grass-Valley-LDX135-Modelle zum Einsatz, durchgehend über SMPTE 2110 angebunden. Einzig für Kamera 1 gibt es eine Basisstation mit USV-Absicherung gegen Stromausfälle.
Als Hybridfahrzeug kombiniert der EU-01 klassische Hardware – etwa einen Sony-Mischer – mit softwarebasierten NEP-Plattform-Anwendungen, die auf sechs Plattform-Servern laufen. Auch Lawo ist als Home-App in die Plattforminstanz integriert.
Kernstück der Lösung ist TFC (Total Facility Control), NEPs Orchestrator für das gesamte Fahrzeug.
Er soll erfahrenen Baseband-Ingenieuren den Umstieg auf IP-Workflows ohne umfangreiche Schulungen ermöglichen, indem er sich bedienungstechnisch wie eine gewohnte Baseband-Umgebung verhält.
Der EU-01 lässt sich wahlweise als klassischer Ü-Wagen, in hybrider Ü-Wagen-Remote-Kombination oder vollständig remote betreiben – je nach Produktionsanforderung. Er kann in UHD-HDR arbeiten.












