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IBC2010: RTW zeigt Touch Monitor-Serie

Die neu entwickelte Baureihe wird über ein grafisches Benutzerinterface per Touch-Screen bedient. Ein modulares Softwarekonzept erlaubt die Verwendung verschiedenster Audio-Signalanalyse-Tools.

RTW will zunächst zwei Geräte der neuen Touch Monitor-Serie anbieten: die 7-Zoll-Version TM7 und die 9-Zoll-Version TM-9. Der Hersteller merkt weiter an, dass die Signalmonitoring-Geräte ein modulares Softwarekonzept aufweisen, sodass sich einzelne Funktionen auch später noch ergänzen lassen.

Das Bedienkonzept des 16:9-Touch-Displays soll sehr intuitiv sein: Beispielsweise lassen sich die auf dem Bildschirm dargestellten Audio-Anzeigen flexibel anordnen und skalieren. Zusätzlich unterstützt eine kontext-sensitive On-Screen-Hilfe den Anwender.

In der Standardkonfiguration steht ein Stereo-PPM mit Skalen für analoge und digitale Signale sowie eine ITU BS.1770-1-konforme Anzeige für den Spitzenpegel zur Verfügung. Weiter ist ab Werk ein Spot-Korrelator mit an Bord.

Durch den Erwerb von Software-Lizenzen kann die Touch Monitor-Serie nach Bedarf beispielsweise um eine Vectorscope-, eine Multi-Korrelationsmesser-Funktion oder einen Surround-Sound-Analyzer ergänzt werden. Die unterschiedlichen Messanzeigen können unter Verwendung aller Eingangssignale parallel betrieben werden. Um die flexiblen Softwarefunktionen zu realisieren, kommen in den Geräten ein leistungsstarker Grafikengine sowie eine umfangreiche DSP-Plattform zum Einsatz.

Anschlussseitig werden für TM7 und TM9 verschiedene Kombinationen aus analogen und digitalen Audio-Interfaces angeboten: So besteht die Möglichkeit, zum Beispiel acht symmetrische Analogeingänge mit 8 digitalen AES3 I/Os zu verwenden. Auch ein Interface mit 16 symmetrischen Analogeingängen ist zu haben. Mit einem im zweiten Quartal 2011 verfügbaren 3G-SDI-Interface soll die TM9-Version sogar mit 32 digitalen Eingangskanälen betrieben werden können, die alle gleichzeitig analysiert werden. Die analogen Signale finden per D-Sub-Verbinder Anschluss, die digitalen Signale per BNC oder D-Sub. Beide Versionen enthalten einen LAN-Anschluss sowie eine VGA-Buchse für den Betrieb an einem externen Bildschirm. Außerdem sind eine GPIO-Schnittstelle und zwei USB-Ports vorhanden.

Neben der Variante mit integriertem Standfuß wird die Touch Monitor-Serie von RTW auch als Einbau-Gerät angeboten, das direkt in ein Mischpult eingebaut werden kann.

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Autor: red

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