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IBC2010: Wellen+Nöthen installiert file-basierte Produktion beim SWR

Peter Nöthen erläutert im Video die Hintergründe des Auftrags, Daniel Url beschreibt das technische Konzept, das Wellen+Nöthen dafür entwickelt hat.
Peter Nöthen erläutert Details des SWR-Auftrags, Daniel Url beschreibt das technische Konzept.

Der SWR hat Wellen+Nöthen für den Gesamtaufbau einer file-basierten Produktionsinfrastruktur im neuen Stuttgarter Funkhaus beauftragt. Wellen+Nöthen konnte sich damit in einem neunmonatigen, EU-weiten Vergabeverfahren als Generalunternehmer für die Realisierung des Projekts durchsetzen.

Im Jahr 2007 entschied sich der SWR zur Zentralisierung seiner über das Stuttgarter Stadtgebiet verteilten Betriebsteile an einem neuen, gemeinsamen Standort. Auf rund 22.000 Quadratmetern werden künftig die Bereiche Fernsehen, Hörfunk und Internet des Senders trimedial unter einem Dach zusammengeführt.

In der Funktion als Generalunternehmer für die file-basierte Produktionsinfrastruktur wird Wellen+Nöthen alle Projektphasen, wie Ausarbeitung des technischen Konzepts, Planung und Pflichtenhefterstellung, technische Realisierung und Inbetriebnahme sowie Begleitung der Betriebsphase, im Auftrag des SWR verantworten.

Peter Nöthen weist daraufhin, dass Wellen+Nöthen von Beginn an ein sehr geradliniges Konzept vorgelegt habe, das auf die Zusammenarbeit mit bewährten Partnern wie etwa Avid oder S4M setze. 

Im Bereich der technischen Umsetzung wird Wellen+Nöthen unter anderem die Systemkomponenten und Prozesse des zentralen Media Asset Management-Systems (MAM) definieren und dieses als funktionsübergreifende Steuerungseinheit für die Sendeabläufe implementieren. In den weiteren Auftragsteilen, wie beispielsweise Ingest, Playout, zentraler Speicher, Studioautomation sowie Video-, Audio- und Grafikbearbeitung, wird dabei der komplexe IT-gestützte Technologieansatz umgesetzt.

Daniel Url erläutert, dass der SWR in drei Studios Content produzieren wolle, der schon während der Studioaufzeichnung zentral gespeichert werden soll. Ein zentrale Rolle innerhalb dieses Setups spielt das Speichersystem Avid Isis. Daniel Url erläutert weiter, dass schon wenige Sekunden nach der Speicherung des Materials Low-Res-Files davon zur Verfügung stehen sollen, die unter anderem im S4M-System den Redakteuren zur Verfügung stehen werden, bevor das Material dann weiter an die Avid-Schnittsysteme gereicht werden kann. Großen Wert habe man bei der Planung des Systems auch auf Redundanz gelegt, so Url: In der Automation, bei den Servern, beim zentralen Avid-Speicher wie auch im Playout habe man das gesamte System hochverfügbar aufgebaut. 

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Autor: red

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