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NAB2012: Arri stellt Alexa Plus 4:3 vor

Arri hat in den vergangenen Monaten schon etliche Neuerungen innerhalb der Alexa-Kamerafamilie umgesetzt, kündigte zur NAB2012 aber mit der Alexa Plus 4:3 auch gleich noch ein weiteres, neues Modell an.

Die Alexa Plus ist für Cinemascope-Produktionen konzipiert. Sie ist mit dem gleichen Sensor bestückt wie alle anderen Alexas auch, kann aber —wie die Alexa Studio und die Alexa M — diesen Sensor auch im 4:3-Modus auslesen: Damit ist es möglich, anamorphotische Cinemascope-Aufnahmen unter voller Nutzung der S35-Sensorfläche aufzuzeichnen. Die Kamera kann also zwischen 16:9 und 4:3-Anamorphic umgeschaltet werden und sie bietet zudem standardmäßig Features wie Highspeed-Funktionalität und DNxHD-Aufzeichnung, die bei anderen Alexa-Modellen teilweise separat erworben werden müssen. Damit steht die Kamera von Ausstattung und Funktionalität zwischen der Alexa Plus und der Alexa Studio, der Netto-Listenpreis liegt bei  rund 68.000 US-Dollar.

Hendrik Voss von Arri präsentiert die neue Alexa Plus 4:3 und erläutert die Unterschiede zu den bisher verfügbaren Alexa-Modellen.

Vorhandene Alexas können nicht zur Alexa Plus 4:3 aufgerüstet werden, der Grund dafür besteht in den selektierten Sensoren, mit denen die 4:3-fähigen Varianten der Alexa bestückt werden.

Schon in den vergangenen Monaten baute Arri seine Alexa-Produktlinie weiter aus und fügte gratis verfügbare, sowie weitere optionale, kostenpflichtige Features hinzu. So wird etwa die Alexa Studio mit optischem Sucher und 4:3-Anamorphic-Aufzeichnung schon seit Jahresende 2011 ausgeliefert und auch das DNxHD-Upgrade als weitere Codec-Alternative ist schon seit Februar verfügbar. Außerdem gab es kleinere Software-Verbesserungen, was die Funktionalität und die Anzeigen im Sucher betrifft. Zur NAB2012 kündigte Arri zudem den Lieferstart der modularen Kamera Alexa M an, die aber bisher schon bei etlichen Pilotprojekten eingesetzt wurde.

Außerdem kommuniziert Arri ganz konkret, dass und wie die Entwicklung mit weiteren kostenlosen und kostenpflichtigen Software-Updates weitergehen soll. So soll es schon bald möglich werden, in weiteren Varianten des ProRes-Codecs aufzunehmen. ProRes 4:3 (2.048 x 1.536) und ProRes 2K (2.048 x 1.152). Für Kameras, die mit der kostenpflichtigen DNxHD-Lizenz ausgerüstet sind, kommt mit DNxHD 444 (10 Bit, 4:4.4) ein höherwertigerer Codec.

Vertikale Bildspiegelung, etwa für Low-Mode-Aufnahmen mit Steadicam-Systemen, Retro-Loop/Cache-Recording, kartenübergeifende Aufnahmen und Kompatibilität mit dem Cooke/i-System kündigt Arri ebenfalls für den weiteren Verlauf des Jahres 2012 an.

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Autor: red

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