Automation, NAB, NAB2019, Video: 07.05.2019

NAB2019-Video: Automatisierung mit Seervision

Die Schweizer Firma Seervision präsentiert ein Robotic-Camera-System. Damian Frick erklärt im Video, wie es funktioniert.

Seervision ging 2016 aus der Forschung im Bereich Kamerasteuerung am Automatic Control Laboratory der ETH Zürich hervor. Das Unternehmen hat seither bereits mehr als 20 F&E-Projekte im Bereich der Kamerasteuerung durchgeführt, als Teil einer mehr als 4-jährigen Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten und Entwicklungsarbeiten für mehrere Industriepartner.


Damian Frick stellt Seervision vor.

Die adaptive Motion-Control-Technologie von Seervision basiert auf einer kamerainternen und roboter-unabhängigen Software. Diese vereint Bilderkennung, künstliche Intelligenz und besondere Steuerungstechniken, um eine autonome Videoproduktion zu ermöglichen.

Der Robotic Head von Seervision.

Seervision sagt, man habe Bewegungsabläufe von Kameraleuten in unterschiedlichsten Anwendungen analysiert und die Erkenntnisse daraus in Algorithmen einfließen lassen, die eine Echtzeit-Objekterkennung, Szenensegmentierung und Kinematographie ermöglichen. Die Algorithmen werden zudem durch einen maschinellen Lernprozess ständig verbessert, was dazu führe, dass die Robotic Cams nicht nur alle Aufgaben traditioneller Kamera-Arbeit autonom ausführen könnten, sondern auch Informationen mit anderen Kamerarobotern ausgetauscht werden können.

Seervision
Herzstück des Systems ist die Processing-Unit mit der Software.

Mit dem Seervision-System lasse sich eine Mehr-Kamera-Sendung von einem einzigen Operator steuern, der sich auf das Gesamtbild konzentrieren könne.

Das System besteht aus Robotic Kamerakopf, Objektivmotoren, einer Processing-Unit und weiteren Optionen wie etwa einem Steuerpanel.