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Imax-Film aus deutscher Produktion: OceanMen

Ab 06.09. 2001 läuft der erste Imax-Film aus deutscher Produktion in München an: »OceanMen«. Grund für ein kleines Imax-Special bei www.film-tv-video.de - mit Infos zu dieser aktuellen H5B5-Produktion aber auch mit grundlegendem Basiswissen über das Large-Format-Filmverfahren Imax.

Das im deutschen Sprachraum wohl bekannteste Produkt der Firma H5B5 dürfte »Welt der Wunder« sein, ein Wissenschaftsmagazin, das auf Pro Sieben läuft. Der Moderator dieser Sendung, Hendrik Hey, ist einer der Gründer und Vorstände der H5B5 Media AG. Neben der populären Magazinsendung produziert H5B5 noch etliche weitere, teils sehr aufwändige TV-Serien und -Sendungen aus dem Bereich Natur und Wissenschaft, die auch international schon erfolgreich vermarktet werden konnten. Nun hat H5B5 mit »OceanMen« Neuland betreten und den Schritt ins Kino gewagt, aber gleich ins ganz besondere Kino: »OceanMen« ist ein Imax-Film, also ein mit einem Spezialverfahren produzierter Film für die ganze große Leinwand von Imax-Kinos, wie man sie in vielen Museen, Themenparks und an touristischen Schwerpunkten auf der ganzen Welt findet.

Die grundlegende Geschichte, die »OceanMen« erzählt, dürfte dabei vielen, auch eher sporadischen Kinobesuchern bekannt vorkommen. Es handelt sich um das gleiche Sujet, das auch Luc Bessons Kinofilm »The big Blue – Im Rausch der Tiefe« schon behandelte: Den Wettkampf zweier ganz unterschiedlicher Männer um den Rekord im Tieftauchen ohne Atemgerät. Was bei Bessons Tauchklassiker aus dem Jahr 1988 ein von der Realität inspirierter Spielfilm wurde, ist bei »OceanMen« ein Doku-Drama: Die beiden Taucher im Imax-Film sind keine Schauspieler, sondern als Personen genauso authentisch wie ihre Rekordjagd und ihre Faszination für das Freitauchen. Und auch wenn die Story etliche Parallelen hat, sei der Vollständigkeit halber angemerkt: Die Vorbilder für Bessons Film waren andere, als die beiden realen Taucher Umberto Pelizzari und Pipin Ferreras, die der Regisseur und DoP Bob Talbot in »OceanMen« ins Bild setzt. Diese beiden traten erstmals 1987 und 1988 ins Rampenlicht dieses Sports und sind seither Teil der Weltspitze mit immer neuen Tiefenrekorden.

In der Info-Zone von www.film-tv-video.de finden Sie weitere, detaillierte Informationen zur Produktion von »OceanMen« sowie einen Basisartikel über das Imax-Filmverfahren. Beide Artikel stehen auch als PDF-Dateien zum Download bereit.

Autor: red

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