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Ausstellung, Katalog, Filmreihe: »Das Boot Revisited«

Am 17. September 1981 wurde der Spielfilm »Das Boot« erstmals im Kino aufgeführt. Nach 25 Jahren wird dem Werk nun eine besondere Ehre zuteil: Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt/Main würdigt den Film mit der Ausstellung »Das Boot Revisited«, einer Filmreihe und einem Katalog.

»Das Boot« ist von 1980 bis 1981 bei der Bavaria Film in München unter der Regie von Wolfgang Petersen entstanden. Der Film nach der Romanvorlage von Lothar-Günther Buchheim ist der bis dato teuerste und aufwändigste deutsche Film. Millionen von Kinogängern auf der ganzen Welt machten ihn nach der Premiere zudem zum bislang international erfolgreichsten deutschen Film.

Pünktlich zum Jahrestag der Uraufführung wurde nun die Ausstellung »Das Boot Revisited« am 17. September in Anwesenheit vieler Schauspieler und an der Produktion Beteiligter eröffnet. Damit geht die Geschichte von »Das Boot« weiter, einem Film der 1983 für sechs Oscars nominiert wurde, dessen TV-Fassung 1985 Einschaltrekorde erzielte und dessen Director´s Cut 1997 wieder für volle Kinosäle sorgte.

Für die Ausstellung hatte sich ein Recherche- und Kuratorenteam über einen Zeitraum von rund zwei Jahren auf die Suche nach der Crew von U96 begeben: Die Kuratoren und Gestalter Sven Femerling und Georg Grill waren seit Herbst 2004 in Sachen »Das Boot Revisited« aktiv. Dabei trafen sie den Produzenten Günter Rohrbach, Regisseur Wolfgang Petersen, Kameramann Jost Vacano, Filmarchitekt Rolf Zehetbauer, Art Director Götz Weidner sowie die Schauspieler Jürgen Prochnow, Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Herbert Grönemeyer, Jan Fedder und viele andere. Insgesamt wurden mit über 50 ehemaligen Produktionsteilnehmern Interviews geführt. Sie haben das Projekt ebenso unterstützt, wie die Bavaria Film GmbH, die zahlreiche Leihgaben für die Ausstellung zur Verfügung stellte. Zu sehen sind etwa Originalrequisiten wie das fünf Meter lange Modell des U-Bootes, das noch heute Bestandteil der Bavaria Filmtour ist, Konstruktionsentwürfe, Arbeitsdrehbücher und eine große Zahl teils vorher noch nicht veröffentlichter Fotos.

Die Ausstellung bietet einen Rundgang durch die gesamte Produktions- und Rezeptionsgeschichte des Films, der als eines der renommiertesten Kinoprojekte der deutschen Filmgeschichte gelten kann. Mit der filmischen Dramatisierung wird in der Ausstellung die reale Geschichte der U96 in den Kriegsjahren 1941-43 verwoben. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen reich illustrierten Katalog, der nach Angaben der Macher die Chronologie der Dreharbeiten ausführlich vorstellt und die Arbeit von Kamera, Kostümbild, Szenenbild, Musik und Bauten anhand der originalen Produktionsunterlagen dokumentiert.

Autor: red

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