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»X-Factor«: Neue Folgen gedreht mit Ursa Mini Pro 12K

Neue Folgen von »X-Factor: Das Unfassbare«: gedreht in den USA, postproduziert in München.


X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

Dabei galt es, jeweils auch das Wesentliche aus dem Look der 90er-Originalversion herauszuarbeiten …

Die Serie spielt an unzähligen verschiedenen Locations, und alle Drehorte bringen natürlich auch eigene Herausforderungen mit sich. »Wir hatten bei jedem Dreh spezifische Anforderungen. Aber an einen erinnere ich mich ganz besonders, das war ein Dreh, der sehr früh morgens auf einer Ranch in den Bergen von Santa Clarita stattfand. Wir drehten in glühender Hitze, mit mehr als 37 °C Lufttemperatur, das war wirklich sehr anstrengend.« Aber sowohl das Team als auch das Equipment standen diese Tortur durch.

X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

… und die Bilder der Kamera zu definieren und eine optimale LUT für die Postproduktion zu entwickeln.

Die beiden Kameraleute arbeiteten eng zusammen, um die Bilder zu definieren und eine optimale LUT für die Postproduktion zu entwickeln. »Ich gab meine Ideen, Ansätze und Ziele für die Bildgestaltung in dieser Staffel weiter und legte detailliert dar, wie ich die Filter einsetzen würde, um verschiedene Zeiträume und Effekte darzustellen«, erläutert Salerno Jr. »Während der Vorbereitung für die letzten Drehwochen arbeitete Nick acht Tage lang mit einem anderen Regisseur.«

X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

Ein kohärentes Aussehen und eine einheitliche Atmosphäre zu schaffen, war das Ziel.

Um dennoch die Stimmung und das Erscheinungsbild einheitlich zu halten, ein kohärentes Aussehen und eine einheitliche Atmosphäre zu schaffen, orientierte sich das Team an der Bildsprache der Originalserie aus den Neunzigern. Dabei kamen Filter, klassisches bläuliches Mondlicht und ein bestimmter Dunstpegel zum Einsatz, die in Kombination mit der Akzentbeleuchtung der Requisiten und der Bühnendekoration eine einheitliche 90er-Jahre-Stimmung erzeugten.

X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

»Wir experimentierten auch mit verschiedenen Drehstilen.«

»Wir orientierten uns zwar eng an der Originalserie, aber wir experimentierten auch mit verschiedenen Drehstilen. So setzten wir Gimbals, ein Steadicam, Zoomobjektive sowie Handkameras und einen Dolly ein. Die Kameraführung nutzten wir dazu, die emotionalen Spannungsbögen der Figuren und der Geschichten zu ergänzen und zu optimieren«, führt Salerno Jr. aus.

X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

»Die Kameraführung nutzten wir dazu, die emotionalen Spannungsbögen der Figuren und der Geschichten zu ergänzen.«

Die Digitalfilmkameras Ursa Mini Pro 12K (Infos) und die Pocket Cinema Camera 6K Pro (Praxistest) brachten zudem eine neue Dimension in die Gestaltung der neuen Staffel.

X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

Hauptkamera war die Ursa Mini Pro 12K mit Objektiven von Angénieux …

»Unsere Hauptkamera war die Ursa Mini Pro 12K, und wir kombinierten sie mit den Zoomobjektiven Angénieux EZ 1 und 2 (Infos) sowie einem Canon-Zoom 30-300. Außerdem setzten wir die Pocket Camera 6K Pro mit Sigma-Primes auf einem Gimbal ein. Wir setzten zudem verschiedene Schneider- und Tiffen-Filter ein, um den gewünschten Look zu erzielen«, so der DoP.

X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

… und Canon.

Nach sorgfältigen Tests zur Ermittlung der idealen »ästhetischen Sollbruchstelle« für den visuellen Stil der Serie und unter Berücksichtigung von Aspekten wie Datenmanagement, Speicherung und Postproduktionsanforderungen entschied sich das Produktionsteam für Aufnahmen mit unterschiedlichen Auflösungen.

X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

Für VFX und Nachtszenen wurde mit 12K 5:1 oder 8K 5:1 gedreht.

»Für Momente mit integrierten VFX und Nachtszenen haben wir 12K 5:1 oder 8K 5:1 verwendet. Für allgemeine Einstellungen und Aufnahmen bei Tag haben wir hauptsächlich 8K mit 8:1 verwendet. Wir haben dann je nach den Anforderungen der jeweiligen Geschichte an die hohe Bildrate angepasst«, erklärt Salerno Jr.

 

X-Factor: Das Unfassbare, © RTL Zwei, Superama

Seite 1: Einleitung, Hintergrund, Aufleben
Seite 2: Herausforderungen, Filter, Objektive
Seite 3: Auflösungen, Cloud, Postproduktion

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