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Praxistest: DaVinci Resolve 17

Zwei Autoren haben die Software Resolve 17 für film-tv-video.de getestet und liefern eine fundierte Einordnung der Software.

Mit DaVinci Resolve 17 stellte Blackmagic Design ein umfassendes Update seiner Postproduction-Software vor, die es als MacOS-, Windows- und Linux-Version gibt. Resolve gibt es in einer kostenlosen Basisversion und in einer Studioversion für knapp 300 Euro.

Resolve 17 ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem man viele unterschiedliche Jobs erledigen kann. Allein das Handbuch dafür umfasst 3.500 Seiten, und die neuen Funktionen des Programms füllen ein 350-seitiges PDF.

Kurzum: Jede Menge Material für einen Test. Da man mit einem so vielfältigen Werkzeug auch ganz unterschiedlich arbeiten kann, hat film-tv-video.de zwei Autoren/Tester auf diese Aufgabe angesetzt. Sie kommen aus unterschiedlichen Bereichen und haben Resolve 17 dadurch unabhängig voneinander aus verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe genommen. Christoph Harrer evaluiert die Software aus der Warte eines Cutters mit umfassenden FX-Kenntnissen, Andreas Frowein eher mit dem Blickwinkel eines klassischen Editors. 

Ganz grundsätzlich orientieren sich die beiden Testberichte an der Pages-Aufteilung von Resolve 17 — sie ist am Ende dieses Beitrags zur besseren Orientierung nochmals aufgeführt. 

Praxistest 1 evaluiert Effekte, Grading und Audio.

Der Harrer-Report beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Farbkorrektur, Fusion und Audio.

Der Artikel geht aber auch auf Edit und Cut aus der Sicht eines Cutters mit guten After-Effects-Kenntnissen ein.

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Praxistest 2 geht intensiv aufs Editing ein.

Der Frowein-Report fokussiert sich auf den Schnitt in Edit und Cut, geht aber auch auf generelle Settings, die Deliver Page und den Media Pool ein. 

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Seiten-Konzept von Resolve

Die Oberfläche von Resolve ist in sechs komplett unterschiedliche Teilbereiche aufgeteilt – Pages genannt. Alle Seiten besitzen ein eigenes Konzept mit speziellen Werkzeugen für die jeweilige Aufgabe. 

  • Die Media-Seite ist für den Import und das Media-Management zuständig.
  • Die Cut-Seite ist ein minimalistisches Schnittfenster für den Grobschnitt oder einfache Projekte.
  • Die Edit-Seite ist ein klassisches Profi-Schnittprogramm, allerdings ohne Farbkorrektur.
  • Die Farbkorrektur und das ausgiebige Look-Design sind Aufgaben der Color-Seite.
  • Die Fusion-Seite ist ein 3D-Compositing-Programm, das zwar eine Timeline besitzt, im wesentlichen aber auf das Erstellen von Effekten mit Node-Bäumen beruht, ähnlich wie Autodesk Smoke oder The Foundry Nuke.
  • Die Audiobearbeitung kann zwar auch in der Cut- und der Edit-Seite erfolgen, doch bietet die Fairlight-Seite wie eine DAW spezialisierte Funktionen zum Bearbeiten und vor allem Mischen des Tons.
  • Das Deliver-Fenster ist für den Export ganzer Projekte oder einzelner Clips verantwortlich, auch mit Stapelexport.

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