Aufnahmeverfahren, bei dem der gesamte aktive Bereich eines Sensors ausgelesen wird, statt nur den für ein festes Seitenverhältnis wie 16:9 beschnittenen Ausschnitt. Bei Kameras mit 3:2-Sensor steht so die maximale Auflösung und der volle Bildwinkel des Objektivs zur Verfügung.
Open Gate eignet sich besonders für anamorphotisches Filmen sowie für Produktionen, die unterschiedliche Seitenverhältnisse aus demselben Material ableiten möchten – etwa 16:9 für klassische Ausspielwege und 9:16 für Social Media. Der finale Bildausschnitt wird dabei erst in der Postproduktion festgelegt.
Der Vorteil an Flexibilität und Auflösung geht mit höherem Datenvolumen und gesteigertem Rechenaufwand beim Processing einher.





