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K-Pop mit Aja-Equipment
Plave ist eine virtuelle Boygroup des südkoreanischen Unternehmens Vlast. Sie besteht aus Yejun, Noah, Bamby, Eunho und Hamin und debütierte 2023. Seither konnte sie einige große Erfolge feiern und nun gab es auch eine Tournee.
Die Abschlussveranstaltung, die im Gocheok Sky Dome in Seoul stattfand, lockte mehr als 35.000 Fans vor Ort an und zeichnete sich durch eine aufwändige Bühnenkonstruktion aus, bei der die gesamte Veranstaltungsstätte als eine einzige visuelle Leinwand diente.
Für die Signalverteilung zwischen Bühne, Arena-Leinwänden und Livestream kamen bei den Events Aja Bridge Live, openGear-Karten und Kumo-Router zum Einsatz.
Die zeitliche Synchronisation zwischen Musik und Videoübergängen war laut Vlast-CTO Lee Hyun-woo entscheidend für die Produktion: Schon kleinste Verzögerungen hätten den Immersionseffekt gestört.
16 Bridge Live-Einheiten für SRT-Übertragung
Vlast setzte 16 Aja Bridge Live Units für die SRT-basierte 4K-Übertragung mit minimaler Latenz ein.
Die Geräte übernahmen die Signalübertragung zu Kino-Screenings im Inland und liefen laut Vlast durchgehend stabil über die gesamte Show-Dauer, auch bei erweiterten Bühnenabschnitten mit hohen Anforderungen an die Synchronität zwischen Bühnenbild und Performern. Bridge Live unterstützt dabei H.264, H.265 und NDI.
Video Operation Engineer Han Kyu-hyun von Vlast betonte insbesondere die geringe Latenz zwischen Tänzern und der Band als Voraussetzung für die Echtzeit-Interaktion der Performance.
OpenGear-Karten für Konvertierung und Audio
Für die Signalkonvertierung kamen OpenGear-Karten wie OG-HA5-12G und OG-Hi5-12G für 12G-SDI/HDMI-Wandlung sowie OG-12GDA-2×4 für die verlustfreie Verteilung hochauflösender Signale zum Einsatz.
Mehr als 20 audiobasierte OpenGear-Einheiten, darunter OG-Dante-12GAM und OG-12G-AM, verarbeiteten die Audiokanäle in Echtzeit und sorgten laut Han für die exakte Synchronisation zwischen Musikern und virtuellen Performern.
Die Router Aja Kumo 3232-12G und 1616-12G übernahmen das SDI-Routing für die Multiview-Produktion: Grafikquellen liefen über die OpenGear-Wandler in die Kumo-Router und wurden von dort auf Monitore sowie ein Panasonic-Kairos-System verteilt. Redundante Backup-Grafiksysteme sicherten die durchgehende Verfügbarkeit der Multiview-Feeds ab.













